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Things 2 mit Cloud-Sync

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist die populäre Aufgabenverwaltung endlich in der Lage, Daten zwischen dem Mac und iOS-Geräten über die Cloud zu synchronisieren.

blue_quad von Klaus Zellweger (09.08.2012)

Die Aufgaben- und Projektverwaltung «Things» gehört auf dem Mac zu den populärsten Programmen Ihrer Art. Sie heimste mehrere Preise für die gelungene Oberfläche ein und bietet Gegenstücke für das iPhone und das iPad. Trotz ihren unbestrittenen Vorzügen verloren jedoch immer mehr Anwender die Geduld, weil Things nur im WLAN mit den anderen Geräten synchronisieren konnte, und das erst noch umständlich. Ein Cloud-Dienst wurde zwar versprochen, aber immer und immer wieder hinausgezögert – so lange, bis in der Mac-Gemeinde der Verdacht aufkeimte, dass es sich bei Things um eine tote Software handeln könnte.

Heute wird der Verdacht entkräftet: Version 2 steht zum Download bereit, sowohl für den Mac als auch für die iOS-Geräte. Things 2 ist in der Lage, seine Daten zwischen allen drei Plattformen über das Internet auszutauschen. Dazu wird jedoch der kostenlose, Hersteller-eigene Cloud-Dienst verwendet; warum man nicht gleich auf Apples iCloud zurückgriff, bleibt unklar. Allerdings muss für die Registrierung gerade einmal eine E-Mail-Adresse angegeben werden, so dass es sich eher um eine kosmetisches Angelegenheit handelt.

Things 2: Endlich Sync!vergrößenThings 2: Endlich Sync!

Zu den weiteren Neuerungen gehören eine überarbeitete Benutzeroberfläche auf dem iPhone, ein überarbeiteter Programmkern auf dem Mac sowie die Anpassung an die neuesten Technologien: hochauflösende Grafiken für das MacBook Pro mit Retina-Display, bessere Kompatibilität zu Mountain Lion, Vollbildmodus sowie die Erfüllung der Sandboxing-Richtlinien im Mac App Store.

Damit werden einige überfällige Anpassungen endlich Realität. Erfreulicherweise ist das Update auf allen drei Plattformen kostenlos; selbst die leicht betagte Mac-Version lässt sich mit der bestehenden 1.x-Seriennummer problemlos aufrüsten.

Neukunden bezahlen für die Mac-Version 48 Franken, für die iPad-Version 20 Franken und für das iPhone-Version 10 Franken.


 Klaus Zellweger 



     


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