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Apple verbannt Datenschutz-App «Clueful»

Die App «Clueful» von BitDefender ermöglichte iPhone-Nutzern herauszufinden, welche Berechtigungen andere Apps erfordern. Bis Apple die Anwendung aus dem App Store entfernte.

von Hannes Weber 20.07.2012

Im Gegensatz zu Android ist bei der Installation von iOS-Apps nicht ersichtlich, welche Berechtigungen die Anwendungen erfordern. Die Konsequenz: So manche Apps hat Zugriff auf Nutzerdaten, ohne dass der Anwender davon Wind bekommt. Dieser Problematik wollte der Sicherheitsanbieter BitDefender mit der App «Clueful» begegnen. Die machte nämlich alle Zugriffsrechte einer App sichtbar. So erfährt man beispielsweise, dass die App XY den aktuellen Standort aufzeichnet und gleichzeitig auf das Adressbuch des Nutzers zugreift. Auf diese Weise sollten Nutzer allzu neugierige Apps einfacher identifizieren können.

Aus App Store entfernt

Clueful zeigt anschaulich auf, welche Zugriffsrechte eine App hat Clueful zeigt anschaulich auf, welche Zugriffsrechte eine App hat Zoom Nachdem Clueful am 22. Mai erfolgreich die Apple-Prüfroutinen absolvierte, stand das Programm während rund eineinhalb Monaten zum Download bereit. Bis Apple am 9. Juli die App unverhofft entfernte. Seither ist Clueful im App Store nicht mehr zu finden. Was war passiert?

Wie SecurityWeek berichtet, hat Apple BitDefender zwar über die Gründe für das Entfernen der App informiert, die dürfen jedoch nichts darüber sagen. Derzeit studiert BitDefender die Begründung und versucht natürlich, die App so schnell wie möglich wieder verfügbar zu machen. SecurityWeek mutmasst, dass es Apple nicht gefallen haben könnte, dass Clueful Nutzer möglicherweise davon abhält, bestimmte Apps zu kaufen, weil diese zu viele Rechte einfordern.

BitDefender hat derweil ein paar interessante Zahlen veröffentlicht, die aus den über 60'000 von Clueful untersuchten iOS-Apps hervorgehen. So übermitteln 42,5 Prozent der untersuchten Apps persönliche Daten unverschlüsselt, auch über WLAN. 41,4 Prozent verfolgen den aktuellen Standort des Geräts und eine von fünf Anwendungen greift auf das Adressbuch des Nutzers zu.

Android-App erfuhr ähnliches Schicksal

Ein ähnliches Schicksal wie Clueful ereilte kürzlich die Entwickler der Android-App SRT AppGuard. Google entfernte die App vor zwei Wochen ebenfalls aus dem Play Store. Ähnliche wie Clueful dreht sich auch bei AppGuard alles um die Zugriffsrechte, die Apps einfordern. SRT AppGuard geht aber noch einen Schritt weiter und ermöglicht es, einzelne Berechtigungen einer App gezielt zu entziehen. Derzeit lässt sich SRT AppGuard nur über die Webseite der Entwickler herunterladen.


    Kommentare

    • Hippy57 20.07.2012, 23.16 Uhr

    • slup 21.07.2012, 08.41 Uhr

      Ich bitte dich nochmals, mit deinen dummen Nazi-Vergleichen aufzuhören!:(

    • schmidicom 21.07.2012, 09.42 Uhr

      Ich muss slup zustimmen, diese vergleiche sind hier nicht wirklich nötig. Aber zum Thema: Diese Aktion beweist wieder einmal das Apple die persönlichen Rechte ihrer Kunden auf Datenschutz/Datenkontrolle völlig egal sind. Je dummer/unwissender der Kunde gehalten wird um so besser lässt sich dieser verarschen.

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