Chrome auf dem Vormarsch

Weltweit hat der Google-Browser Chrome bereits die Konkurrenz hinter sich gelassen. In der Schweiz sieht das anders aus: Hier liegen die vier am meisten verbreiteten Webanwendungen eng beieinander.

von Jens Stark 08.07.2013
In der Schweiz steigt die Verwendung von Chrome und Safari an, während sich IE und Firefox auf dem absteigenden Ast befinden In der Schweiz steigt die Verwendung von Chrome und Safari an, während sich IE und Firefox auf dem absteigenden Ast befinden Zoom Das Webansichtsprogramm Chrome von Google wird immer populärer. Weltweit surften im Juni 2013 knapp 43 Prozent mit dem Browser. Dies berichtet Statcounter, die den Webverkehr auf gut 3 Millionen Webseiten weltweit analysiert.

Damit lässt Chrome die Konkurrenz um bald 20 Prozentpunkte hinter sich. Auf den Rängen zwei und drei folgen Internet Explorer (IE) von Microsoft mit gut 25 Prozent und Firefox mit 20 Prozent Surfanteil. Auch die Benutzung von Safari steigt und erreicht global 8,4 Prozent. Unbedeutend ist dagegen der Browser Opera mit 1 Prozent.

Unklarer Sieger in der Schweiz

Auch hierzulande legt Chrome zu. Allerdings reicht es noch nicht für die Browserkrone. Denn diese gebührt in der Schweiz nach wie vor dem IE, allerdings nicht mehr mit einer überragenden Mehrheit wie auch schon. Das Websurfbrett von Microsoft kommt noch auf einen Anteil von 28,8 Prozent und wird eng gefolgt von Firefox mit 25,1 Prozent und Chrome mit 23,3 Prozent. Auch der Anteil des Apple-Browsers Safari kann sich in der Schweiz sehen lassen: Dieser erreicht einen Anteil von 20,6 Prozent.

Schaut man sich die Entwicklung der letzten Monate an, so scheinen aber auch in der Schweiz Chrome und Safari im Trend zu liegen, während die Verwendung von IE und Firefox sukzessive zurückgeht.

Mobile Betriebssysteme

Auch bei den mobilen Betriebssystemen ist erkennbar, dass die Schweiz ein Apple-affines Land ist. Denn nach wie vor dominiert hierzulande iOS mit 63,9 Prozent. Das sind nicht mehr die mehr als 80 Prozent von vor ein paar Jahren. Diese sind hauptsächlich auf Kosten von Android zusammengeschrumpft. Das Google-Betriebssystem kommt demnach hierzulande auf 32,8 Prozent.

Weltweit zeigt sich die Situation umgekehrt. Hier ist Android führend mit 37,9 Prozent. Immerhin ein Viertel der weltweit erfassten mobilen Betriebssysteme sind eine Form von iOS. Global signifikant, in der Schweiz aber nicht existent, sind Betriebssysteme von Nokia-Featurephones wie Series 40 und Symbian.

Windows Phone ist unbedeutend

Sowohl global als auch in der Schweiz ist dagegen Windows Phone als mobiles Betriebssystem unbedeutend. Während hierzulande gerade einmal 2 Prozent mit dem OS von Microsoft im Web unterwegs sind, beträgt der weltweite Anteil 1,4 Prozent.


    Kommentare

    • swissmac 08.07.2013, 22.18 Uhr

      Worum geht es nun wirklich? Geht es um Web-Traffic oder Anzahl Installationen? Vermutlich Web-Traffic, wie ganz am Anfang beschrieben und unten dreht man das dann ein bisschen um, damit es für iOS / Apple wieder mal massiv beschönigt klingt und man den Niedergang des Marktanteils von Apple im Mobile-Sektor nicht so gut erkennen kann ...

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