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FIFA 18: Das kann EA Sports neue Fussballsimulation!

Eine der erfolgreichsten Videospielserien geht in die nächste Runde: EA Sports macht in FIFA 18 seinen Kickern Beine und präsentiert den schönsten Bildschirmfussball überhaupt.

von GAMES.CH , Olaf Bleich, Florian Bodoky 12.06.2017

Im September steigt das Derby des Jahres 2017. Pro Evolution Soccer 2018 und FIFA 18 kämpfen dann um die Gunst der Konsolen- und PC-Spieler. EA Sports legte bereits im Vorfeld der Gaming-Messe Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – vor und stellte den diesjährigen Ableger seiner Fussballsimulation vor. So liess FIFA 18 in der prunkvollen Atmosphäre der Münchener Allianz Arena die Muskeln spielen und macht gerade punkto Präsentation einen gewaltigen Schritt nach vorne.

Dynamische Lichteffekte und deutlich abwechslungsreichere Zuschauer sorgen für eine bessere Stadionatmosphäre Dynamische Lichteffekte und deutlich abwechslungsreichere Zuschauer sorgen für eine bessere Stadionatmosphäre Zoom© Games.ch

Mehr Power dank Frostbite

Mit FIFA 17 wechselte EA Sports von der Ignite- auf die Frostbite-Grafiktechnologie, die Fans etwa aus dem Ego-Shooter Battlefield 1 kennen. In diesem Jahr spielt die Technik ihr volles Potenzial aus. EA Sports überarbeitet die Grafik des kommenden Kicks deutlich. Bereits die Gesichter der Spieler – also etwa von Cover-Star Cristiano Ronaldo oder Chelsea-Stürmer Eden Hazard – gewinnen an Detailtiefe. Verschiedene Filter und Shader sorgen in Verbindung mit noch besseren Texturen für realistische Konterfeis und dadurch für mehr Wiedererkennungswert.

Die Begrüssung vor dem Match: Spieler wie Cover-Star Cristiano Ronaldo wirken insgesamt natürlicher als noch im Vorgänger Die Begrüssung vor dem Match: Spieler wie Cover-Star Cristiano Ronaldo wirken insgesamt natürlicher als noch im Vorgänger Zoom© Games.ch

Darüber hinaus verbessert EA Sports die Animationen seiner virtuellen Spitzensportler. Gameplay Producer Samuel Rivera erklärt im Rahmen des Enthüllungsevents: «Wir unterteilen Spieler zunächst in die Archetypen klein, mittel und gross sowie in die Kategorien schmal, normal und bullig. Anhand dieser Informationen wählen wir die Bewegungen aus, legen aber auch bei vielen Spielern noch einmal Hand an. Bei Raheem Sterling etwa justierten wir die Armhaltung nach. Cristiano Ronaldo selbst besuchten die Entwickler in Madrid und führten Motion-Capturing-Aufnahmen mit ihm durch. Anhand seiner Laufbewegungen erkennt man den Weltklassesportler sofort.»

Sehr schön: Die neuen Animationen wirken sich auch auf das Spielgeschehen aus. In Zweikämpfen etwa agieren kleine Dribbelkünstler nun agiler. Schwere Verteidiger nutzen dagegen ihre körperliche Überlegenheit und schieben ihre Gegenspieler aus dem Weg.

Bessere Stimmung in der Arena

Zudem baut EA Sports die Präsentation der Spiele an sich stark aus. Die Stadien erhalten nun ihrer Region angemessene, dynamische Lichteffekte sowie auf die Fans zugeschnittene Eigenheiten und Choreografien. In Brasilien beispielsweise werfen die Zuschauer nach Torerfolgen gerne Konfetti, das dann auf dem Platz liegen bleibt. Dem virtuellen Publikum selbst verleiht das Entwicklerteam mehr Individualität. Die Polygonmodelle unterscheiden sich stärker voneinander und verhalten sich auch unterschiedlich. Bei Toren etwa stürmt ein Teil der Zuschauer zum Zaun, die übrigen feiern am Platz. Wer in diesen Momenten die Nähe zu seinen Fans sucht, der zelebriert Torerfolge gemeinsam in hübschen Zwischensequenzen. Insgesamt macht FIFA 18 einen optisch drastisch besseren Eindruck und dürfte – speziell auf der PlayStation 4 Pro – das schönste FIFA aller Zeiten werden.

Zuschauer und Stadien besitzen nun mehr Individualität. So zelebriert FIFA 18 die Matches etwa mit Einzügen und orientiert sich bei der Inszenierung noch mehr an TV-Übertragungen Zuschauer und Stadien besitzen nun mehr Individualität. So zelebriert FIFA 18 die Matches etwa mit Einzügen und orientiert sich bei der Inszenierung noch mehr an TV-Übertragungen Zoom© Games.ch

Das ändert sich auf dem Platz

Natürlich bleibt auch das eigentliche Gameplay nicht unangetastet. Allerdings sollte niemand eine Revolution erwarten. Mit FIFA 18 arbeitet man in erster Linie Baustellen des Vorgängers ab. So agieren die Mitspieler in der Offensive klüger und laufen sich aktiver frei. Besonders Flügelstürmer suchen sich Gassen und bieten sich für Zuspiele an. Die Defensive kontert diese Offensivbemühungen mit besserem Stellungsspiel und nietet aufmüpfige Akteure mit dem neuen harten Tackling um. Auch besagtes Zweikampfverhalten soll für eine ausgewogene Spielbalance sorgen.

Auch legt EA Sports besonders vor dem Tor nach. Kicker bringen sich dank zusätzlicher Animationen bei Abprallern und Volleys besser in Position. Die Steuerung erweist sich als direkter als im Vorgänger. Dadurch tanzen selbst Einsteiger mit dem richtigen Timing ihre Kontrahenten aus und nutzen die Künste ihrer Spieler zu ihrem Vorteil. Flanken besitzen einen stärkeren Drall zum Tor und Schüsse selbst fühlen sich einen Hauch wuchtiger an. Wie sich FIFA 18 zum Release am 29. September 2017 spielt, bleibt abzuwarten. In der Testrunde waren Steilpässe noch arg übermächtig und auch die Verteidigung war nicht immer auf dem Posten.

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Tags: Games
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