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Fünf versteckte Router-Funktionen für den Alltag

Router sind in praktisch jedem Haushalt anzutreffen. Oft werden sie nur als WLAN-Funkstation benutzt. PCtipp zeigt fünf Funktionen, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

von Florian Bodoky 28.04.2015

(WLAN)-Router sind für viele Nutzer keine besonders spektakulären Geräte. Dennoch gehört mittlerweile zum Standard-Equipment eines Schweizer Haushaltes. Allerdings werden die umfangreichen Funktionen, welche sich in diesen Geräten versteckten, oftmals nicht genutzt. Oder aber, man kennt Sie nicht. Dem wollen wir entgegenwirken.

Hier kommen fünf nützliche Tipps, die Ihnen vielleicht noch nicht bekannt waren.

1. Das Gäste-WLAN

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Wenn Sie zu den generösen Personen gehören, die Ihren Gästen oder dem geizigen Nachbarn Zugang zum Internet gewähren möchten, gibt es die Funktion Gäste-WLAN. Diese Funktion hat den Vorteil, dass Sie besagten Personen zwar das Surfen mit Ihren eigenen Devices ermöglichen, Ihnen aber keine Passwörter verraten müssen. So bleibt Ihre Privatsphäre und Ihre im Netz freigegebenen Dateien geschützt. Im Interface Ihres Routers finden Sie dazu einen Menüpunkt namens Gast-Netzwerk (Bezeichnungen können varieren). Dort können Sie festlegen, in welchem Frequenzband Ihre Gäste surfen dürfen, wie der Gastzugang heisst und ob Ihre Gäste auch Zugang zu Ihrem Heinetzwerk erhalten. 

2. Kindersicherung

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Das Internet ist zwar voller nützlicher Informationen - aber auch voller Inhalte, die nicht für Kinderaugen bestimmt sind. Die meisten Router bieten die Möglichkeit, gewisse Inhalte bzw. URLs temporär oder komplett zu sperren. Suchen Sie dazu nach einer Option namens Kindersicherung, oder im englischen «Parental Control». Dort lassen sich nicht nur Inhalte sperren, sondern sogar bestimmen, für welche Geräte in einem Netzwerk diese Sperre gelten soll. Denn heute ist es häufig der Fall, dass die Jungmannschaft Ihre eigenen PCs, Smartphones, Tablets etc. besitzen. 

3. Statische IP zuweisen

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Bei Computern in einem Netzwerk ist es in der Regel so, dass diesen nach jedem Verbinden mit dem Router eine neue IP-Adresse zugewiesen wird. Man nennt dies «dynamische» IP. Dies ist aber gar nicht immer praktisch - wenn man beispielsweise über das Internet auf ein NAS zugreifen will, wäre eine statische IP-Adresse von Vorteil. Im Menüpunkt DHCP findet sich in der Regel eine Option namens Address Reservation bzw. statische IP-Zuweisen. Dort kann man die MAC-Adresse des jeweiligen Gerätes eingeben und diesem wiederum eine fixe IP zuweisen. So ist der Fernzugriff viel angenehmer. 

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