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Google startet World Wonders Project

Google hat am Donnerstag den Startschuss für das neue World Wonders Project gegeben. Internetnutzer erhalten Zugriff auf 100 historische Stätten in 18 Ländern.

von IDG . 01.06.2012
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Mit dem neuen World Wonders Project bietet Google Internetnutzern ab sofort die Möglichkeit, im Web historische und kulturelle Stätten zu erkunden. Zum Start von Google World Wonders Project stehen bereits über 100 historische Stätten in 18 Ländern zur Auswahl. Die Schweiz ist mit insgesamt fünf «Weltwundern» gut vertreten, darunter die drei Burgen von Bellinzona, die Berner Altstadt oder auch die Albula-Bernina-Strecke der Rhätischen Bahn.

Tre Castelli: für Google auch ein Weltwunder Tre Castelli: für Google auch ein Weltwunder Zoom Zu jeder Stätte finden sich nicht nur viele Informationen, sondern auch zahlreiche Bilder, 360-Grad-Aufnahmen, Videos und 3D-Modelle. Zum Start liegen die Informationen in englischer und einigen weiteren Sprachen bereit (auf Deutsch leider noch nicht). Die intuitive Oberfläche lädt dazu ein, auf Entdeckungstouren zu gehen und mehr über das Erbe der Menschheit zu erfahren. Wie beispielsweise die historische Stätte von Pompeji oder das Friedensdenkmal in Hiroshima. Ebenso vertreten sind die Shark Bay in Australien und der Yosemite-Nationalpark in den USA.

Beim Google World Wonders Project kam die bei Google Street View genutzte Technologie zum Einsatz, wobei natürlich die historischen Stätten oft nicht einfach mit einem Kamera-Auto durchfahren werden konnten. Stattdessen kamen oft mit Kameras ausgerüstete Dreiräder (Trikes) zum Einsatz. Beteiligt an dem Projekt sind neben Google auch die Unesco, der World Monuments Fund, Getty Images und Ourplaces, die neben Informationen auch Fotos und Bilder beisteuern.

Lehrmaterial für Schulen

«Wir hoffen, dass World Wonders sich als wertvolle Bildungsressource für Schüler, Studenten und Wissenschaftler erweist», heisst es in der Ankündigung von Google. Dazu finden sich auf der Website vom World Wonders Project auch Zusammenstellungen mit Lehrmaterial, die im Unterricht verwendet werden können. World Wonders selbst versteht Google als Teil seines Engagements, um Kultur online zu bewahren und so auch für jedermann zugänglich zu machen. In der Vergangenheit hatte das für World Wonders Project zuständige Google Cultural Institute bereits hochauflösende Bilder der Schriftrollen vom Toten Meer und Archive berühmter und historischer Persönlichkeiten wie Nelson Mandela digitalisiert und veröffentlicht.

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