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Hintergründe: LibreOffice statt OpenOffice

Das Projekt OpenOffice hat sich vom Schirmherr Oracle losgesagt und entwickelt neu unter der Bezeichnung LibreOffice. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Zukunft der freien Büro-Suite.

von Sandra Adlesgruber 30.09.2010

    Zoom Für OpenOffice sollte ein neues Zeitalter beginnen. Dazu wurde die Stiftung «The Document Foundation» ins Leben gerufen. Das Projektteam beantwortet einige Fragen rund um das jüngste Treiben um die freie Büro-Suite: OpenOffice wird neu unter dem Namen LibreOffice weiterentwickelt.

Warum die Foundation?
«Schon mit der Gründung des OOo-Projekts vor 10 Jahren war geplant, alle Aktivitäten in einer unabhängige Stiftung (Foundation) zu bündeln, unabhängig von einzelnen Firmen und Interessen. Der Weg dorthin war lang und nicht immer leicht, und nur die unabhängige Gründung neben Sun/Oracle führte letztendlich zum Ziel. Mit der Foundation und der sich daraus ergebenden freieren Möglichkeit, den Code bedarfsgerecht fortentwickeln zu können und Unabhängige zu gewinnen, wird ein grosser Schritt in Richtung Zukunft 'unserer' Office-Suite getan.»

Warum ein neuer Name (LibreOffice)?
«So schwer es uns fällt – schliesslich haben wir (die Community, der Verein und viele andere Helfer) den Namen 'OpenOffice.org' im Markt erst gross werden lassen, haben den Namen auf Messen und in Artikeln, beim Kunden und in Vorträgen bekannt gemacht – so müssen wir doch leider eingestehen, dass wir die Rechte an diesem Namen (Markennamen) nicht haben. Diese gehörten Sun und jetzt Oracle. Ohne ihr Einverständnis dürfen wir den Namen nicht nutzen. Obwohl diverse Anfragen liefen und eine Policy zur Nutzung des Namens/Logos seit Anfang des Jahres angekündigt wurde, gibt es bis heute keine Antwort von Oracle. Insofern können wir derzeit den bisherigen Namen nicht verwenden – und entschieden uns nun für den 'Platzhalter' 'LibreOffice'. Auch Oracle wurde eingeladen, die Stiftung aktiv zu unterstützen und ihr die Namensrechte zu übertragen – falls dies geschieht, werden wir mit Freude den Namen und die Marke 'OpenOffice.org' weiter fortführen.»

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    Kommentare

    • Gaby Salvisberg 04.10.2010, 18.05 Uhr

      Hallo Forumsnutzer und PCtipp-LeserInnen Ein wichtiges Software-Projekt löst sich von der reichen «Adoptivmutter», ändert den vertrauten Produktnamen - und niemand schreit auf. Wieso sollte man auch? Das ist doch genau die Stärke von quelloffener Software: Solange die Community ein Interesse daran hat, wird ein Produkt weitergepflegt. Und mit an Bord sind hier die erfahrensten Open-Source-Unternehmen, wie z.B. Google, RedHat, Novell und Canonical/Ubuntu. Da kann fast nichts schiefgehen. Al[...]

    • Dragonlord 05.10.2010, 15.20 Uhr

      Lassen wir uns mal überraschen was jetzt genau passiert. Vielleicht sieht ja die neue Version nachher wie Office 2010 aus, was ich selber nicht hoffen werde. lg Roger

    • FFOOO 06.10.2010, 13.37 Uhr

      Kann nach dem Oracle-Release 3.2.1 fast nur noch besser werden. :-/ Diese neuen grauen Icons (für die verschiedenen Komponenten wie Writer, Calc, etc.) gehören zum Dümmsten, was ich in den letzten Jahren bezüglich Benutzerfreundlichkeit erlebt habe. Fairerweise muss ich noch sagen: Mir kommt mir der Programmstart einiges schneller vor als vorher, aber diese Veränderung wird ja im LibreOffice bestimmt nicht rückgängig gemacht. Hoffentlich bringen die Go-oo Verbesserungen nicht zuviel Instabil[...]

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