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Jede 15. Software auf Schweizer PCs ist steinalt

Schweizer sind Update-Muffel. Viele Programme sind so alt, dass es zu Sicherheitsproblemen kommen könnte.

von Jens Stark 24.02.2017

Eine Studie von Secunia Research legt dar, dass der durchschnittliche Privatanwender in der Schweiz 75 Programme auf seinem PC installiert hat. Von diesen sind 6,7 Prozent so alt, dass sie das Ende ihres vom Hersteller definierten Lebenszyklus' erreicht haben und damit nicht mehr mit wichtigen Sicherheits-Updates und Patches versorgt werden.

Da neu entdeckte Löcher nicht mehr gestopft werden, sind diese Programme ein beliebtes Ziel von Angreifern. Kein Wunder, warnte auch Microsoft bei der Pensionierung von Windows XP im Jahre 2014 vor der Weiterverwendung des Betriebssystems.

In dem Bericht von Secunia Research, die zu Flexera Software gehört, ist zudem ersichtlich, dass 6,9 Prozent der Schweizer PC-Anwender ungepatchte (Microsoft-)Betriebssysteme verwenden (also auch solche, die eigentlich noch Updates erhalten). Bei den Nicht-Microsoft-Produkten ist die Rate der ungepatchten Software sogar noch höher: Sie liegt bei 12,8 Prozent.

Top 10

Die Top 10 der ungepatchten Programme auf Schweizer PCs Die Top 10 der ungepatchten Programme auf Schweizer PCs Zoom© Secunia Research

Zu den am wenigsten gepatchten Programmen gehören Oracle Java JRE 1.8.x/8.x, Apple iTunes 12.x und VLC Media Player 2.x. Zu den häufigsten Applikationen, die das Ende des Lebenszyklus' erreicht haben, sind Adobe Flash Player 23.x, Microsoft XML Core Services (MSXML) 4.x und Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition zu zählen.

Das Datenblatt zu den Schweizer Zahlen der Studie findet sich hier im PDF-Format.


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