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LibreOffice kommt für den Browser

Open-Source-Konkurrenz für Office 365: Die Document Foundation arbeitet an einer Online-Variante von LibreOffice.

von Florian Bodoky 26.03.2015

LibreOffice soll in einer abgespeckten Form bald online nutzbar sein. Die Document Foundation gab bekannt, in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Collabora, Icewarp sowie mit der Open-Source-Community an einer Browser-Version des Office-Programms «LibreOffice» zu arbeiten.

Das Projekt, das ursprünglich schon 2011 gestartet wurde, heisst LibreOffice Online - kurz LOOL. Für die grafische Oberfläche des Open-Source-Programms werde HTML5 und JavaScript verwendet und die Dokumente sollen im Open-Document-Format (ODF) abgespeichert werden. Damit sollen die Dokumente auch mit anderen Office-Lösungen editierbar sein.

Der Performance zuliebe werde die Online-Version von LibreOffice nicht den selben Funktionsumfang wie die Desktop-Version enthalten. Die Online-Version werde direkt bei der Document Fondation gehostet, allerdings wird auch ein eigenes Hosting auf einem Linux- oder GNU-Server möglich sein.

Eine erste Version soll Anfang 2016 verfügbar sein.


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