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Microsoft präsentiert das neue Office

Ein neues Büropaket von Microsoft steht vor der Tür. CEO Steve Ballmer hat an einem Anlass in San Francisco gezeigt, wie mit Office in Zeiten von BYOD und Tablets gearbeitet wird.

von Mark Schröder 17.07.2012

Im Vorfeld rankten sich die Gerüchte um den Medienanlass, zu dem Microsoft am Montag (Ortszeit) nach San Francisco eingeladen hatte: Über eine weitere Überraschung wie Surface war spekuliert worden, etwa ein Microsoft-Handy oder auch ein neuartiges Gerät auf der Basis der Bewegungserkennung Kinect. Am Metreon-Messezentrum prangte aber der Schriftzug «Willkommen in Ihrem modernen Büro». Wie die Tageszeitung USA Today im Vorfeld gemeldet hatte, ging es um ein neues Microsoft Office.

Microsoft-CEO Ballmer wünscht sich Windows 8 und Office kombiniert Microsoft-CEO Ballmer wünscht sich Windows 8 und Office kombiniert Zoom Office ist für Microsoft das zweite Standbein neben Windows. Wie der grösste Software-Hersteller der Welt bei dem Betriebssystem aktuell eine Kehrtwende vollführt, muss sich auch Office wandeln. Der Endverbraucher sitzt nicht mehr ausschliesslich am heimischen Schreibtisch, wenn er seine Korrespondenz erledigt oder das Haushaltsbuch führt. Ebenso ist der Angestellte nicht mehr an seinen Schreibtisch gefesselt. Vielmehr sind Home Office oder private Elektronik im Büro an der Tagesordnung. Dazu passt kein «dickes» Software-Paket mehr, das zwar alles kann, aber den Benutzer zum Beispiel auch durch Tastatur- und Mauszwang einschränkt. Dieser Realität stellt sich Microsoft mit dem künftigen Office.

Namenloses Office zum Download

Das Produkt trägt noch keine Versionsnummer – im Vorfeld waren «Office 15» und «Office 2013» gehandelt worden. Womöglich verzichtet Microsoft komplett auf die Nummerierung, auch um zu dokumentieren, dass die Software permanent weiterentwickelt wird.

Aktuell ist Office in einem frühen Entwicklungsstadium. Wer sich schon jetzt selbst ein Bild von den Anwendungen machen will, kann die «Customer Preview» herunterladen und installieren. Die Software ist allerdings nicht für den produktiven Einsatz geeignet. Bei der Parallelinstallation zweier Office-Versionen gibt es insbesondere bei Outlook einige Einschränkungen – etwa Komplikationen beim Import von Terminen.

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