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Oracle: LibreOffice? Nein, danke!

Oracle, der bisherige Schirmherr über OpenOffice, will das Entwicklerteam und die freie Büro-Suite nicht so einfach ziehen lassen. Von LibreOffice hält der Konzern nur wenig.

von Sandra Adlesgruber 06.10.2010

    Zoom Das Entwicklerteam rund um OpenOffice.org hat die Stiftung The Document Foundation gegründet, um die freie Büro-Suite unter dem Namen LibreOffice weiterzuentwickeln. Offenbar war die Unterstützung von Oracle zu wenig. Dennoch wurde der Konzern eingeladen, der Stiftung beizutreten und vor allem, um den Namen OpenOffice abzutreten.

Doch daraus wird nichts. Oracle hat The Document Foundation eine Abfuhr erteilt und gleichzeitig zu verstehen gegeben, dass man an OpenOffice festhält. Die Entwickler sollen sich wieder dem ursprünglichen Werk zuwenden. Dass sie diesem Ruf folgen, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb werden künftig wohl OpenOffice und LibreOffice ein Paralleldasein fristen.

Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Abspaltung von Oracle.


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