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Windows-10-Kids-Mode blockiert fremde Browser

Ding, nächste Runde: Die Windows-Kindersicherung klassiert Browser als unsichere Software – also alle ausser Edge.

von Florian Bodoky 07.09.2016

Der bereits als Browser-Krieg betitelte Konkurrenzkampf geht in die nächste Runde. Und wieder ist es Microsoft, das die harten Bandagen auspackt. Nachdem das Unternehmen aus Redmond ja schon Studien anfertigen liess und seine Kunden sogar angefleht hat, Edge doch bitte zu benutzen, haben sich die Microsoft-Programmierer etwas Neues ausgedacht.

Seit Kurzem werden fremde Browser von Windows geblockt, sobald man den Kinderschutz (aka Family-Filter) aktiviert hat. Dies berichtet das britische Portal The Register. Microsoft begründet diesen Schritt damit, dass Chrome und Co. keinen guten Webfilter besässen, um Kinder vor unangemessenen Inhalten im Netz zu schützen.

Den hohen Anforderungen an den Kinderschutz werden – wer hätte das gedacht – nur Edge und der Internet Explorer gerecht. Um die Kartellüberwacher nicht auf den Plan zu rufen, hat sich Microsoft einen Weg ausgedacht, wie man die anderen Browser wieder entblocken kann. Dieser Weg ist aber relativ umständlich und dient wohl hauptsächlich dazu, wieder mit weisser Weste dazustehen.


    Kommentare

    • newman 08.09.2016, 10.03 Uhr

      Das Video zeigt nur wie man einen Standard Browser wechselt aber bei weitem nicht das was im Artikel beschrieben ist...

    • Clownfish 12.09.2016, 22.49 Uhr

      Ich finde es ist eine Frechheit einfach fremde Browser zu blockieren. Und noch dazu es ziemlich oder ganz geheim zu machen. Am Anfang habe ich Stundenlang gesucht was die Ursache sein könnte, bis ich Ihren Artikel gelesen habe. Edge ist nicht so schlecht aber es ist kein Weg es so einzuführen. Die Video bringt leider keine Lösung. Hoffentlich kommt jemand mit eine Lösung und/oder Microsoft auf die Fingern!!

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