Word: Microsoft schliesst Makro-Lücke

Schwere(re) Zeiten für Locky & Co.: In Zukunft wird es schwieriger, Malware in Word-Makros zu verstecken.

von Florian Bodoky 24.03.2016

Huawei-Phones gewinnen

Machen Sie mit an der PCtipp-Trendumfrage und sichern Sie sich die Chance auf eines von zwei Huawei-Smartphones. Die Umfrage dauert rund 10 Minuten.

An der Umfrage teilnehmen

Vor allem Ransomware, also Malware, die Daten auf der Festplatte verschlüsselt, war in jüngster Vergangenheit auf dem Vormarsch. Mit manipulierten Word-Makros gelangte Malware auf die Festplatte von Usern. Dies erst noch geschickt getarnt. Möglich war diese Tarnung deshalb, weil Word-Makros weitere Code-Fragmente aus dem Netz nachladen konnten, ohne dass der Anwender etwas dafür tun musste. 

Diesem Leichtsinn hat Redmond nun entgegengewirkt: Mit den neusten Updates von Office 2016 können Administratoren nun festlegen, aus welchen Quellen Office-Makros neuen Code nachladen dürfen (optimalerweise gar nicht). Wird diese Option nun konsequent angewendet, wird eine sehr häufig angewendete Taktik von Cyberkriminellen verunmöglicht. 

Wie und in welchem Umfang diese Richtlinien genau reguliert werden können, beschreibt Microsoft in seinem Blog.


    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.