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Filmpiraterie: Netflix geht in die Offensive

Netflix' Haltung gegenüber Filmpiraterie galt bisher als eher locker. Das ist nun vorbei.

von Florian Bodoky 22.03.2016

Google muss handeln. Gemäss dem Onlinemagazin Torrentfreak hat der Streaming-Anbieter Netflix genug davon, dass seine Eigenproduktionen - vor allem Serien - teilweise gratis im Netz angeboten werden.

Nebst direkter Kontaktaufnahme mit Streaming- und Download-Plattformen hat Netflix nun von Googles Takedown-Request-Routine Gebrauch gemacht. Und dies fast 72'000 Mal innert weniger Wochen. Ein Takedown-Request ist ein Ersuchen um die Entfernung eines Links aus Googles Datenbank. Dies ist dann angezeigt, wenn der Link zu Inhalten führt, die z.B. das Persönlichkeitsrecht verletzen. Gemäss dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) muss Google solchen Anfragen nachkommen. 

Besonders häufig muss Google Links zu beliebten Netflixserien wie House of Cards, Narcos oder Orange is the new Black entfernen. Eine Steigerung dieser Streaming-Angebote lässt sich unter anderem damit erklären, dass Netflix gegen IP-Spoofing vorgeht und somit nicht mehr alle Länder zu allen Inhalten Zugang haben.


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