Google Drive: Datenexport zu OneDrive und Dropbox

In Google Drive lassen sich neuerdings auch Datenpakete in Zweit-Clouds absichern.

von Simon Gröflin 26.02.2016

Wer seine Daten bei Google Drive nicht in kompletter Sicherheit wähnt oder aus anderen Gründen eine Zweitsicherung vornehmen möchte, kann das über die neuen Exporteinstellungen des Google-Daten-Tools tun. Bislang war es damit möglich, sämtliche Daten von Google-Diensten in einem ZIP-Archiv zu verstauen und herunterzuladen. Die Dienste lassen sich beim Export einzeln auswählen. Mit Fotos im Gepäck kann ein solches ZIP-Archiv jedoch schnell einige Gigabyte gross werden. Was uns noch nicht aufgefallen ist: Die einzelnen Datenpakete lassen jetzt auch in Microsofts OneDrive- oder in der Dropbox-Wolke absichern. Man findet die neuen Exportfunktionen von Google Takeout nach Wahl der gewünschten Daten im neuen Drop-down-Menü bei der Auslieferungsmethode

Rechts unter dem neuen Drop-down-Menü von Google Takeout findet man neue Exportfunktionen Rechts unter dem neuen Drop-down-Menü von Google Takeout findet man neue Exportfunktionen Zoom© Screenshot / PCtipp

Seit einiger Zeit kann man übrigens in Google Drive auch seinen digitalen Nachlass verwalten, wenn man sich eines Tages nicht mehr um die angesammelten Mails und Fotos etc. kümmern kann. Dort lässt sich einstellen, wie viel Zeit seit dem letzten Login vergangen sein soll, bis man als Besitzer noch ein letztes Mal über die Inaktivität informiert wird. Ausserdem kann man bis zu zehn Personen angeben, die im Falle einer Kontoinaktivität benachrichtigt werden sollen.


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