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Google Maps: Offline-Karten für iOS

Google hat seinem Maps-Dienst für iOS ein grosses Update verpasst. Highlight sind die Offline-Karten.

von Luca Diggelmann 07.05.2014

Maps 3.0 hat es endlich auf iOS-Geräte geschafft. Der Kartendienst von Google bietet in der neusten Version Offline-Karten und verbesserte Navigation. Auf Android ist diese Version von Maps bereits seit Anfang Jahr verfügbar.

Die Offline-Karten finden Sie in Ihrem Profil (l.); vor dem Speichern können Sie den Ausschnitt noch einmal präzisieren (r.) Die Offline-Karten finden Sie in Ihrem Profil (l.); vor dem Speichern können Sie den Ausschnitt noch einmal präzisieren (r.) Zoom

Offline-Karten können in fremden Städten ein Lebensretter sein. Im Ausland ist man oft ohne mobiles Internet unterwegs und springt so von WLAN-Hotspot zu WLAN-Hotspot. Zur Navigation ist das aber nicht wirklich praktisch. Karten offline zu speichern, ist hier die Lösung: Öffnen Sie Maps und navigieren Sie zum Kartenausschnitt, den Sie speichern möchten. Tippen Sie dann neben dem Suchfeld auf die Menschenfigur, um Ihr Konto zu öffnen. Scrollen Sie nach unten, bis Sie zum Punkt «Karte für Offlinenutzung speichern» kommen und tippen Sie diesen an. Verschieben Sie danach den Kartenausschnitt auf die gewünschte Region und tippen Sie auf «Speichern».

Die gespeicherten Karten werden in Ihrem Profil gespeichert (l.) und können dort auch verwaltet werden (r.) Die gespeicherten Karten werden in Ihrem Profil gespeichert (l.) und können dort auch verwaltet werden (r.) Zoom

Gespeicherte Karten finden Sie in Ihrem Profil ganz am Ende. Die Karten sind jeweils für 30 Tage verfügbar. Wie bisher können die Karten auch über den Befehl «OK Google» im Suchfeld gespeichert werden. Die gespeicherten Karten sind vollständig zoombar und zeigen alle wichtigen Informationen aus dem Kartenausschnitt. Um nach Orten oder Geschäften in der Nähe zu suchen, benötigen Sie jedoch wieder eine Netzwerkverbindung.

Die neuen Navigationsfunktionen sind in der Schweiz leider nicht brauchbar. In den USA, Kanada und Japan kann Maps dem Fahrer angeben, ob er in der aktuellen Spur bleiben oder auf eine andere Spur wechseln soll. Zudem erhält der Routenplaner den privaten Luxustaxibetrieb Uber als Transportmöglichkeit.


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