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Hands-on: Samsung Galaxy S5

Samsung hat ausgepackt: Das Galaxy S5 bringt viele neue Funktionen, jedoch nicht die grosse Smartphone-Revolution. Wir haben das neue Flaggschiff am Mobile World Congress (MWC) in Barcelona angetestet.

von Luca Diggelmann 25.02.2014

In einer grossen Show präsentierte der koreanische Hersteller Samsung am Mobile World Congress in Barçelona sein neustes Flaggschiff-Smartphone der Galaxy-Reihe. PCtipp war live vor Ort und konnte das Gerät im Anschluss auch ausprobieren. Gleich vorneweg müssen die Enthusiasten ein wenig enttäuscht werden: die grossen Techniksprünge bleiben aus. Das vermutete 2k-Display ist ebenso abwesend wie das metallene Chassis. Samsung hat beim Galaxy S5 nicht auf innovationswütige Designer, sondern auf die Benutzer gehört. So ist das S5 im Vergleich zu seinem Vorgänger eher ein kleineres Upgrade. Statt 2k, bietet das Display dieselben 1080p, notabene auf einem etwas grösseren 5,1-Zoll-Display. Das Design des S5 rutscht derweil einen weiteren Schritt in Richtung Apple. Vorbei sind die Zeiten von Schalen und Grashalmen im Inspirationsprozess der Koreaner.

Wasserdichte Schale

Das S5 ist geradliniger als sein Vorgänger. Dabei wirkt es trotz Plastik sehr wertig. Besonders auf der Rückseite scheint Samsung ein gutes Mittelmass gefunden zu haben. Während die Galaxy-S-Reihe stets etwas billig wirkte, schien das falsche Leder der Note-Geräte ein wenig deplatziert. Das S5 verbaut eine härtere Schale als sein Vorgänger und versieht diese mit einer griffigen Oberfläche, die gut in der Hand liegt. Eine ähnliche Rückseite wird auch bei den neuen Geräten Note 3 und Tab Pro verwendet.

Die Rückseite des Galaxy S5 ist deutlich griffiger als diejenige des S4 Die Rückseite des Galaxy S5 ist deutlich griffiger als diejenige des S4 Zoom

Dass das neue Design mehr kann, als nur ansprechend aussehen, zeigt ein neues Zertifikat am Samsung-Stand: wasserdicht bis 1 Meter während 30 Minuten (IP67). Zwar zeigt Samsung am MWC nicht die gleiche Selbstsicherheit wie Sony, in der Praxis dürften jedoch beide Hersteller hier etwa gleich gut abschneiden. Etwas vorsichtig muss man jedoch sein: Das Galaxy S5 verfügt nach wie vor über eine abnehmbare Rückseite. Wird diese nicht komplett eingeklinkt, ist das Smartphone nicht mehr wasserdicht.

Auf der nächsten Seite: Das TouchWiz-Interface und Akku.

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    Kommentare

    • wazima 26.02.2014, 19.12 Uhr

      Warum wird von fast allen "Testern" immer wieder das fehlende metallene Gehäuse als Negativpunkt angeführt? Die Folge von einem Metallrahmen oder -Gehäuse ist die, dass bei einer mechanisch hohen Belastung (bspw. wenn das Smartphone ab einer gewissen Höhe auf eine feste Unterlage fällt) meist das Glasdisplay Schaden nimmt, da der Metallrahmen der Abbau der kinetischen Energie infolge seiner hohen Festigkeit fast 1:1 an das Display weiterleitet. Und Fakt ist nunmal, dass die Teile meist auf einer[...]

    • atom 28.02.2014, 14.05 Uhr

      Ich finde es interessant, dass die Presse grundsätzlich positiv über das Galaxy S5 berichtet. Kein Wort von wegen "wo bleibt hier die Innovation?", "das ist nur eine reine Produktpflege", etc. Es wird höchstens von "es ist keine Revolution, aber mit vielen nützlichen Verbesserungen", "Samsung hat auf Benutzer ghört", etc. gesprochen. Mit dem Galaxy S5 wurde nichts Neues gebracht, Sony's Geräte sind schon lange wasserdicht, das Design ist etwa das selbe und den Fingerscanner gibt es spätestens se[...]

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