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Microsoft entrümpelt das Outlook-Postfach - mit Clutter

Auch Microsoft hat schon eine Inbox-Alternative à la Google in petto. Clutter lernt aus dem Sortierungsverhalten des Anwenders.

von Simon Gröflin 13.11.2014

Microsoft rollt die «Google Inbox»-Alternative Clutter für Office-365-Nutzer aus. Der Dienst analysiert eingehende Nachrichten und lernt vom Sortierungsverhalten des Anwenders. Dem System zugrunde liegt der «Office Graph»: Ein Algorithmus, der registriert, welche unwichtigen Nachrichten sein Empfänger in den Clutter-Ordner verschiebt.

Mail-Entschlackung

«Clutter» bedeutet zu Deutsch so viel wie «Wirrwarr» oder «Gerümpel». Office Graph erkennt, wann der Nutzer bestimmte Nachrichten wieder aus der Gerümpelkammer herausfischt. Sämtliche «Wirrwarr-Mails» löscht Outlook nicht automatisch, der Anwender wird jedoch zwischen verschiedenen Bereinigungsoptionen wählen können. Clutter erlaubt dabei auch Rechtsklickoptionen, um Objekte schneller zu verschieben.

Clutter ist nicht standardmässig aktiviert und kann jederzeit wieder deaktiviert werden. Mit bereits vorgenommenen Regeln soll der neue Assistent nicht kollidieren. Funktionieren wird Clutter sowohl auf mobilen Endgeräten als auch webbasiert per OWA-Client – neben der Desktop-Awendung.

Laut Blog-Eintrag von Microsoft sollten englischsprachige Kunden die Clutter-Funktion heute zu sehen bekommen. Erst danach werde der Dienst laufend auf weitere Sprachen lokalisiert.


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