Neues Fettnäpfchen: Microsoft kappt OneDrive-Speicher zu früh

Microsoft hat einigen Office-365-Anwendern übers Wochenende den OneDrive-Speicher zu früh gekappt.

von Simon Gröflin 11.02.2016

Aus allen Wolken fielen wohl viele Anwender, als Microsoft Ende November angekündigt hat, ihren ursprünglich unlimitierten Cloud-Speicher für Office-365-Abonnenten auf 1 Terabyte zu reduzieren. Der zur Verfügung stehende Platz wurde sowohl für Anwender von Office 365, als auch für jene, die den Dienst gratis nutzen, eingeschränkt. Dass dies alles andere als optimal kommuniziert wurde, hat Microsoft später zugegeben. Laut einem Bericht der Microsoft-Insiderin Mary Jo Foley haben die Redmonder nun übers Wochenende einigen Benutzern die 1-Terabyte-Obergrenze verfrüht aktiviert. Ursprünglich war den Usern eine einjährige Übergangsfrist in Aussicht gestellt worden. 

Beim Vorfall handelte es sich um einen technischen Fehler, wie Microsoft gegenüber ZDNet einräumte. Einige OneDrive-Kunden wurden offenbar vorzeitig auf das neue neue 1-TB-Speichervolumen migriert. Bei einigen Anwendern führte die plötzliche Kappung des Speichers zu einer Schreibsperre bei Daten, die bereits die 1-TB-Obergrenze überschritten hatten. Microsoft versicherte jedoch, dass die Daten während des Migrationsprozesses in sicheren Händen blieben. «Alle Office-365-Abonnenten mit über 1 TB Speicher werden, wie zuvor angekündigt, ihre Speicherobergrenze für mindestens ein Jahr behalten dürfen», so Microsoft. Auf dem OneDrive-Blog will Microsoft laufend über künftige Storage-Pläne informieren.


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