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Sechs goldene Regeln für modernes Webdesign

Wer heute Erfolg mit seiner Website haben möchte, sollte ein paar grundlegende Prinzipien nicht vergessen. Wir zeigen, worauf es ankommt - von der mobilen Strategie über Spassfaktor und lebhafter Community bis hin zum termingerechten Launch.

von Stefan von Gagern, Tecchannel.de 14.02.2014
So wird es in der Praxis oft (falsch) gemacht: Bevor Kunde und Webdesigner wissen, welcher Inhalt auf der Seite landet, werden schon Navigation, Menüs und mehr gestaltet So wird es in der Praxis oft (falsch) gemacht: Bevor Kunde und Webdesigner wissen, welcher Inhalt auf der Seite landet, werden schon Navigation, Menüs und mehr gestaltet Zoom Es wurde schon viel darüber geschrieben, was im Webdesign funktioniert und was nicht. Dabei geht es heute oft um Techniken wie HTML5 oder CSS, um Aspekte wie Usability oder um Details wie das Aussehen von klickbaren Buttons in Onlineshops. Viele Websites scheitern aber an viel grundlegenderen Prinzipien, die den Betreibern eigentlich selbstverständlich und klar erscheinen, vielleicht gerade deshalb aber nur halbherzig verfolgt oder schlicht vergessen werden.

Wir haben einige dieser goldenen Regeln fürs Webdesign zusammengetragen. Diese können Sie nicht nur für die nächste neue oder relaunchte Website anwenden, sondern auch für einen konstruktiven Zwischencheck aktueller Onlinepräsenzen.

Der Kunde ist König

Fragt man einen beliebigen Webseitenbetreiber nach dem Motiv, das seinen Auftritt leitet, wird er wahrscheinlich antworten, dass der User immer im Mittelpunkt stehen muss - selbstredend. Dieses Prinzip, zum Start einer Site oft auch eingehalten, wird von so mancher Marketingabteilung oder Agentur aber gerne nach und nach verwässert. Hier noch eine Promotion, noch ein Link, noch ein Sonderangebot - alles, um noch mehr verkaufen zu können. Dort noch ein Banner vom Werbepartner, hier eine Klickstrecke, die Zugriffe bringt - schon ist die ehemals aufgeräumte Seite bis zur Unkenntlichkeit zugemüllt. So geht mit der Zeit der Blickwinkel des Besuchers verloren und die Website wird mehr und mehr Abbild des eigenen Unternehmens.

Das berühmte «User Centered Design» ist der goldene, weil richtige Weg. Niemand will Ihr Unternehmen lange kennen lernen - das überlassen Sie bitte Ihrer Imagebroschüre. Denken Sie an sich selbst, wenn Sie surfen. Es gibt fast immer eine konkrete Aufgabe beim Besuch einer Website: etwas bestellen, buchen, bestimmte Inhalte oder Infos wie die Telefonnummer für den Kontakt finden, Software oder Infomaterial herunterladen. Die Geduld dafür ist kurz. Wird sie überstrapaziert und der User kann die Aufgabe nicht zügig erledigen, landet er schnell bei der Konkurrenz - und gibt es keine, ärgert er sich noch mehr.

Den Blick für die Zielgruppe zurückzugewinnen, ist kein Hexenwerk - es braucht keine teuren und langwierigen Fokusgruppentests unter Laborbedingungen. Beschreiben Sie die Eigenschaften wie Interessen, Alter, Geschlecht Ihrer Besucher. Denken Sie sich ein paar der typischen Aufgaben aus, die beim Besuch Ihrer Seite zu erledigen sein könnten. Versuchen Sie, diese selbst zu erledigen, zum Beispiel, die Telefonnummer des Supports herauszufinden oder etwas zu bestellen. Wie lange dauert es? Wie leicht oder schwer gelingt es? Was steht dabei im Weg, ist umständlich? Wenn Ihnen etwas negativ auffällt: aufschreiben und so bald wie möglich nachbessern.

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    Kommentare

    • Grünzeug 15.02.2014, 12.10 Uhr

      Ganz schöner Artikel. Gerne darf sich PC-Tipp daran orientieren.... Ricoh, Partnerzone, Sony, Intelligenter Stromzähler, Servermonitor, Hoststar, und und und. Eure Seite ist echt zugemüllt. Und fast noch vergessen: Digitec zuerst mal ganz gross im Blickfeld. Eigentlich eine Website für PC-Tipps - aber nun ist es eine Werbeplattform mit ein wenig Tipps. Ausserdem saumässig langsam seit der Umstellung und im Vergleich mit anderen Websites. Bin ich etwas hart? Danke für Euren zukünftigen Einsatz!

    • Pagnol 15.02.2014, 13.57 Uhr

      Dagegen kann man ja was tun :o.

    • Marcel Hauri 17.02.2014, 08.49 Uhr

      Hallo Grünzeug Eigentlich eine Website für PC-Tipps - aber nun ist es eine Werbeplattform mit ein wenig Tipps. glaube mir - wenn wir nicht müssten, würden wir das auch nicht tun. Aber als aufmerksamer Beobachter des Weltgeschehens ist auch sicher dir nicht entgangen, dass die Erträge im Medienbusiness nicht in den Himmel wachsen. Auch wir müssen um jeden Franken kämpfen... Beste Grüsse Marcel Hauri Redaktionsleitung PCtipp.ch

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