So verwischen Sie Ihren digitalen Fussabdruck

von Simon Gröflin 20.03.2018

Soziale Netzwerke aufräumen

Der zweite Schritt führt über die Bereinigung alter Onlinekonten. Brauchen Sie jedes Social-Media-Profil wirklich? Können Sie Ihren Twitter- oder Facebook-Account auch in einer «Light»-Version führen? Es empfiehlt sich, alle Social-Media-Konten, die nicht mehr benötigt werden, zu löschen. Dasselbe gilt für veraltete Foreneinträge und dergleichen (siehe Tipps am Ende des Beitrags). Wenn Sie weiterhin mit Facebook oder Twitter aktiv sein wollen, legen Sie sich besser ein neues Konto an, und versuchen Sie es mit einem Fantasieprofilbild und alternativem Namen.

Bilderstrecke: Diese Facebook-Einstellungen gieren nach Daten:

Hilfestellungen:

So melden Sie sich endgültig von Facebook ab.

So richten Sie ein Facebook-Profil mit wenigen Daten ein.

Zusammenfassung:

Nutzen Sie nicht nur Google, sondern gleich mehrere Suchmaschinen. Alternativen sind Maschinen wie DuckDuckGo oder Qwant. Um noch sicherer im Internet zu surfen, eignen sich weitere Schutzmassnahmen wie VPN-Dienste oder der Tor-Browser. Mit diesen Tipps surfen Sie ein bisschen anonymer.

Bei den E-Mail-Anbietern verwenden Sie am besten nicht auch ein Konto von Microsoft oder Google, sondern setzen auf einen alternativen, kostenlosen Dienst wie GMX, Freenet oder Web.de.

Melden Sie sich von älteren Foren und Blogs ab und lassen Sie gegebenenfalls ältere Beiträge unter Ihrem echten Namen löschen. Das ist zwar einfacher gesagt als getan, aber es kann sich lohnen. Wenn Sie unsicher sind, wem der Blog oder das Forum der Seite gehört, erfahren Sie das über eine Whois-Anfrage.

Was viele Anwender gar nicht wissen: Dank des Rechts auf Vergessen kann man bei Google über ein Formular auch unliebsame Einträge aus der Vergangenheit löschen lassen, also zum Beispiel rufschädigende oder peinliche Äusserungen vergangener Tage. Stellen Sie sich aber auf eine sehr, sehr lange Wartezeit an. Der Antragsteller muss eine Begründung liefern sowie eine gescannte Kopie eines Ausweises anhängen.

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    Kommentare

    • karnickel 24.03.2018, 10.07 Uhr

      Der Artikel zeigt nun aber nicht auf, wie eine allfällig künftige Arbeitgeberin auf die Daten bei Google zugreifen kann. Bei Facebook sehe ich dann wiederum das Problem, dass "x" eine Foto von mir gemacht haben kann und diese dort hochlädt. "y" markiert mich dann wiederum (wenn mich FB nicht bereits selber erkannt hat) und generiert somit den angesprochen "gefährlichen" Bezug. Weder "x", noch "y" haben mein Einverständnis für ihr Handeln. - Auch kann gut sein, dass ich selber solche Postings [...]

    • Hoover 25.03.2018, 21.19 Uhr

      Trotzdem ein paar sehr interessante Tipps um zumindest etwas Herr der Lage zu werden. Muss ich nachher gleich mal durchkämmen :cool:

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