sobu.ch: ein Social Plugin für Schnäppchenjäger

Früher tauschte man sich noch am Stammtisch über getätigte Einkäufe aus. Das Schweizer E-Commerce-Tool «sobu» unterstützt Onlinekäufer mit einem anspornenden Rabattsystem und schafft bereits den Sprung ins Ausland.

von Simon Gröflin 11.11.2013

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Das Prinzip ist simpel: Bei sobu registrierte User können die gekauften Artikel ihren Freunden anzeigen lassen, empfehlende User erhalten durch ausgelöste Neukäufe eine Gutschrift Das Prinzip ist simpel: Bei sobu registrierte User können die gekauften Artikel ihren Freunden anzeigen lassen, empfehlende User erhalten durch ausgelöste Neukäufe eine Gutschrift Zoom Das Social Commerce Tool «sobu» der Schweizerischen Post feiert bereits sein einjähriges Bestehen und erfahre nach Aussagen der Schweizerischen Post monatlich zehn Prozent Nutzerzuwachs. Die Devise lautet ganz einfach «Kaufen – teilen – profitieren». Das Prinzip dabei ist simpel: Wer via Twitter, Facebook oder LinkedIn bei «sobu» registriert ist, kann die Käufe der bei sobu unterstützten Onlinehäuser auf seinen sozialen Netzwerken veröffentlichen. Sobald Freunde dieser Empfehlung folgen und beim gleichen Online-Shop etwas kaufen, wird dem Empfehlenden direkt aufs Bankkonto eine kleine Geldprämie gutgeschrieben. Der eigentliche Neukäufer werde ebenfalls mit einem Rabatt auf den Einkauf belohnt. Wer zuerst kauft und es möglichst vielen Freunden mitteilt, kriege am meisten Rabatt zurückerstattet.

Beliebt bei Startups

Wie die Post selber in der Medienmitteilung zu verstehen gibt, mausere sich das Social-Plugin bereits zu einem beliebten «Star» unter den Startups.

Und wie ist es um den Datenschutz bestellt?

Die Post versichert uns im Schreiben, die Informationen würden streng geheim gehalten, Zahlungen diskret im Hintergrund durch die Post abgewickelt.

Bereits 17 Onlinehändler angebunden

Vor einem Jahr waren erst etwa sechs Shops bei sobu dabei, nun sind es doch schon über 17 Onlinehändler. Zehn weitere Shops würden auf Ende Jahr dazukommen. Darunter auch namhafte Shops wie der Versandhändler Ackermann und Quelle.

Schweizer Idee mit viel Potenzial

Roberto D'Elia, Projektleiter Social Media & Business Network bei der Post, meinte, er staunte nicht schlecht, als ihn kürzlich sogar Anfragen aus Thailand erreichten. Wenn es nach den Plänen von D'Elia geht, habe seine kleine Idee aus der Schweiz das Potenzial, noch viel mehr Shops der ganzen Welt zu erobern. 21 Länder sollen bis Ende 2014 folgen.

Schweizer E-Commerce-Spezialisten und -Consultants ahnten zumindest schon vor einem Jahr, dass sobu (natürlich aus primärer Sicht der Onlinehändler) viel Potenzial hat.

Party

Am 15. November steige zudem eine Party zum einjährigen Geburtstag von «sobu». Eingelassen werden jedoch nur User, die als exklusives Eintrittsbillett ein von den sobu-Usern gestaltetes und von der Facebook-Community gewähltes T-Shirt auf sich tragen, das nur via vorrangigem Wettbewerb ergattert werden kann.


    Kommentare

    • swissmac 11.11.2013, 16.54 Uhr

      Ich mag keine Schnäppchenjäger Seiten, die den KMU noch den letzten Profit stehlen und den Preiskampf weiter anheizen und die (Service-) Qualität weiter den Bach runter gehen lassen. Ich mag lieber Leute, die wirklich arbeiten und einen Mehrwert produzieren ...

    • Franzmey 11.11.2013, 17.33 Uhr

      Ich finde sobu ist eigentlich eine prima Sache, nur mag ich es nicht, dass man auf Dienste wie diesen nur mit seinen Anmeldedaten zugreifen kann bzw. das diese zu meinem Begleiter in sozialen Netzwerken werden. Ich finde kostenlose Angebote wie . Hier kann man unverbindlich UND kostenlos nach Angeboten suchen. Im Schweizer Raum gibt es kaum Angebote wie diese (anders als in Deutschland z.B.).

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