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Swisscoms myCloud kommt auf den Desktop

Der Onlinespeicher von Swisscom, myCloud, erhält eine wichtige Funktion. Ab sofort lassen sich die Dateien in der Cloud mit dem eigenen PC synchronisieren.

von Jens Stark 03.05.2017

Swisscom hat ihre Cloud um die wichtige Funktion «myCloud Desktop» erweitert. Ab sofort lässt sich der Inhalt der im Web gespeicherten Dateien und Fotos in einem Ordner auf dem eigenen PC verwalten. Dabei werden Änderungen, die man auf dem Desktop vornimmt, automatisch mit der Onlineversion synchronisiert.

Nach der Installation der Software kann man sich über das Desktop-Programm mit myCloud verbinden Nach der Installation der Software kann man sich über das Desktop-Programm mit myCloud verbinden Zoom© Swisscom

Mit myCloud Desktop muss der eigene PC nicht permanent mit dem Internet verbunden sein. Wer beispielsweise mit einem Notebook unterwegs ist, kann Dateien auch offline bearbeiten. Ist man wieder online, werden die Neuerungen mit der Swisscom-Cloud abgeglichen. Damit funktioniert die Software ähnlich wie die entsprechenden Programme der Konkurrenz. Usern von Dropbox und OneDrive dürfte es somit leichtfallen, myCloud Desktop zu verwenden.

Während der Synchronisation werden die Dateien aufgelistet, die gerade hoch- oder heruntergeladen werden Während der Synchronisation werden die Dateien aufgelistet, die gerade hoch- oder heruntergeladen werden Zoom Nach der Installation werden alle in der Cloud angelegten Ordner und Dateien in den myCloud-Ordner kopiert, der auf der Festplatte des eigenen Rechners eingerichtet wird. Standardmässig lädt die Software alle Cloud-Inhalte auf den Desktop. Es lassen sich aber auch in den Einstellungen einzelne Ordner auswählen, sodass dann nur diese mit der Onlineversion synchronisiert werden.

Mac-Version noch in Arbeit

Kleiner Wermutstropfen: Derzeit kommen nur Windows-Anwender in den Genuss von myCloud Desktop. An einer Mac-Version werde gearbeitet, heisst es auf der entsprechenden Informationsseite. Ein Zeitrahmen wird dort allerdings nicht genannt. Interessierte können sich aber als Beta-Tester melden.

Eine weitere, laut Swisscom temporäre Beschränkung gilt der Dateigrösse. In der Anfangsphase werden nur Files mit einer maximalen Grösse von 1 Gigabyte unterstützt.


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