Thunderbird erhält Facelift in Version 60

Thunderbird erhält im Zuge des grossen Updates auf Version 60.0 eine moderne Nutzeroberfläche mit neuen Themes. Ausserdem haben die Entwickler den Umgang mit E-Mail-Anhängen vereinfacht.

von Stefan Bordel 07.08.2018

Während Firefox bereits im November vergangenen Jahres mit dem Quantum Release ein grosses Update mitsamt neuer Browser Engine und Oberfläche erhielt, mussten sich Thunderbird-Nutzer bislang noch mit Altbewährtem begnügen. Jetzt haben die Entwickler allerdings mit Version 60.0 ein wahres Update-Feuerwerk gestartet.

Der E-Mail-Client erhält mit der Aktualisierung unter anderem eine moderne Nutzeroberfläche im Stil von Firefox Quantum mitsamt neuer Themes und Unterstützung für Webextension. Ausserdem mit an Bord sind viele Neuerungen rund um den Umgang mit E-Mail-Anhängen in Thunderbird. Diese lassen sich jetzt auch einfach per Menü-Dialog oder via Drag&Drop umpositionieren. Das Anhangfenster lässt sich zudem auch per Tastenkürzel Alt+N nach Bedarf ein- und ausblenden.

Der in Thunderbird standardmässig mitgelieferte Lightning-Kalender erlaubt in Version 60 die Ausgabe von Standortinformationen in der Tages- oder Wochenansicht. Bei wiederkehrenden Terminen können zudem nun einzelne Elemente kopiert, ausgeschnitten oder gelöscht werden. Und wer Nutzer im Kalender zu einem neuen Termin einlädt, kann dies dank des Updates direkt in Lightning erledigen.

Alte Erweiterungen für Thunderbird 60.0 freischalten

Standardmässig erlaubt Thunderbird ab Version 60.0 des Weiteren nur noch Erweiterungen, die ausdrücklich kompatibel mit der neuen Version sind. Über die erweiterten Einstellungen lässt sich in der Client-Konfiguration der Add-on-Support ausbauen, indem beim Wert «extensions.strictCompatibility» die Auswahl «false» getroffen wird. Nicht kompatible Erweiterungen können dann im Zweifelsfall aber für Probleme sorgen.

Nutzer, die von Version 52 oder früher auf das neue Release wechseln möchten, müssen dies aktuell noch über den Download des Clients erledigen. Ein Umstieg über die automatischen Updates ist derzeit nicht möglich.


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