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DeepDyve: genauer als Google

Die soeben lancierte Suchmaschine DeepDyve will auch jene Regionen des Webs durchforsten, die herkömmliche Search Engines nicht abklappern können.

blue_quad von Jens Stark (13.11.2008)

vergrößen Nur wenige Tage, nachdem Google die Absicht bekundet hat, eingescannte PDF-Dateien im grossen Stil zu indexieren und damit das sogenannte «Deep Web» zugänglich zu machen, hat das Start-up DeepDyve eine Suchmaschine gleichen Namens lanciert, die ebenfalls in die Tiefen des Web eintauchen soll. Unter «Deep Web» oder «Dark Web» wird jener Teil des WWW verstanden, der für Suchmaschinen unzugänglich ist, weil dessen Inhalte in Datenbanken abgespeichert oder nicht indexierbar ist.

DeepDyve hat sich dabei auf wissenschaftliche Berichte, Forschungsergebnisse und Patentschriften spezialisiert. Bis Ende Jahr sollen bis zu eine Milliarde Dokumente indexiert und für die Suche aufbereitet werden. Eigenen Angaben zufolge erstellt DeepDyve aber nicht nur einen Index der Schriften, sondern versucht anhand der Beziehung der Wörter zueinander, den semantischen Inhalt eines Papers zu erraten. Durch diesen Rechenaufwand sollen die Suchergebnisse relevanter sein.

Die Grundversion von DeepDyve, das vor der offiziellen Lancierung unter der Bezeichnung Infovell segelte, ist gratis. Eine Registrierung ist aber Voraussetzung für die Benutzung. Daneben gibt es eine kostenpflichtige Pro-Version.



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