Die Brücke zum Cloud Computing

von rue 26.09.2012
PCtipp Top 100

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Welche Veränderungen ergeben sich kurz gesagt bei den Editionen?
Windows Server 2012 Datacenter und Windows Server 2012 Standard verfügen beide über den vollen Funktionsumfang und unterscheiden sich neu nur noch durch Virtualisierungsrechte. Die Datacenter-Edition erlaubt unlimitierte Virtualisierung während die Standard-Edition den Betrieb von zwei virtuellen Instanzen erlaubt. Die Wahl der Lizenz wird folglich einfacher. Bei massiver Zunahme an Funktionalität und gewichtigen Vorteilen beim Aufbau einer modernen IT-Infrastruktur ergeben sich kaum gewichtige preisliche Veränderungen.

Und KMU?
Einen Nachfolger von Small Business Server 2011 Standard wird es in der Tat nicht mehr geben. Für KMU über 25 Benutzer stellt sich folglich die Frage, ob sie Email und Kollaboration weiterhin selbst betreiben wollen oder auf eine Online-Lösung zurückgreifen möchten.

Ist der Betrieb eigener Server für KMU überhaupt noch zeitgemäss?
Eine absolut berechtigte Frage. Wir sehen bereits viele KMU, die komplett auf die Online-Services von Microsoft setzen und beispielsweise Office 365 sehr erfolgreich einsetzen. Es gibt allerdings auch KMU, die gewisse Applikationen lokal betreiben möchten oder Daten lokal vor Ort auf einem Server ablegen wollen oder müssen. Etwa aus rechtlichen Gründen. Für diese bieten sich die verschiedenen Server-Lösungen von Microsoft bestens an.

Wie verändert Windows Server 2012 die Rolle der IT-Abteilung?
Einfacheres Management, Automatisierung und die sozusagen bereits „eingebauten“ Hochverfügbarkeitsszenarien entlasten die IT-Abteilung von Routineaufgaben; gleichzeitig kann sie einfacher und schneller denn je, hochwertige IT-Prozesse fürs Business aufsetzen – auch in komplexeren hybriden Cloudumgebungen mit schnell replizierbaren Services, die verschiedenen Kostenstellen zugeordnet werden. Kurz: Sie erhält neue Instrumente in die Hand, das Business noch effizienter zu unterstützen.

Effizienter und auch kostengünstiger?
Natürlich. Wichtigster Punkt ist ganz klar Virtualisierung. Aus technischer Sicht gibt es keinen Grund, nicht Hyper-V als Hypervisor einzusetzen. Noch klarer sieht es aus finanzieller Sicht aus. Hyper-V ist sowohl in der Standard- als auch in der Datacenter-Edition bereits enthalten. Resultat: bessere Auslastung der Hardware, höhere Verfügbarkeit mit weniger physischen Servern, weniger Ausfallzeiten, einfachere Wartung etc. Grosse Sparpotenziale eröffnen sich im Bereich Storage und Netzwerk. Auch die Möglichkeit, gewisse Tasks – etwa im Rahmen des Testings – nahtlos auf Windows Azure auszulagern senkt den TCO-Wert der Infrastruktur noch weiter.

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