Studie: Programme von Drittanbietern gefährden Microsoft-Systeme

Im Bereich Sicherheit hat Microsoft seine Hausaufgaben gemacht: Windows und Office sind so unverwundbar wie noch nie. Sorgenkind sind viel mehr Programme von Drittanbietern, die auf PCs installiert sind.

von rue 27.03.2013
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Hacker suchen Sicherheitslücken in Programmen von Drittanbietern. Hacker suchen Sicherheitslücken in Programmen von Drittanbietern. Zoom «Wer ist schuld, wenn ihr PC gehackt wird? Wahrscheinlich nicht Microsoft.» Unter diesem Titel geht das Portal readwrite.com der Frage nach, welche Sicherheitslücken Hacker den Zugriff auf fremde Computersysteme ermöglichen.

Grundlage für die Aussage ist eine Studie der Sicherheitsfirma secunia.com, die «Secunia Vulnerability Review 2013». Untersucht werden in dieser Studie die Gefährlichkeit von Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Computerprogrammen.

Die Studie lobt ausdrücklich die automatischen Updates von Microsoft-Produkten als höchst effizient. Dadurch konnte eine deutliche Abnahme der Verwundbarkeit von Windows-Systemen registriert werden.
Sorgen bereiten aber Programme von Drittherstellern. Explizit genannt werden Browser-Plug-Ins von Java und Adobe-Flash, der Adobe Reader und iTunes. Diese Programme sind in den Fokus der Hacker gelangt, weil sie sehr weit verbreitet sind. Viele Nutzer seien damit überfordert, solche Programme immer auf dem aktuellen Stand zu halten, weil sie nicht automatisch aktualisiert werden.

Das Fazit aus der Studie ist klar: Sämtliche installierten Programme müssen immer auf den neusten Stand gebracht werden, sobald die Verfügbarkeit eines Updates angezeigt wird.

Secunia Vulnerability Review 2013

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