Über den Wolken – was ist da? (Teil 2)

Cloud-Wissen://Die Cloud. Unendliche Weiten. Wir bringen Sie dahin, woher immer mehr Nutzer und KMU ihre IT-Dienste beziehen. Die Cloud, einfach und verständlich erklärt. Eine Serie.

von rue 03.11.2011
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Verbindet lokale Software mit der Cloud: Microsoft. Verbindet lokale Software mit der Cloud: Microsoft. Zoom Ein typisches Cloud-Angebot: Windows Intune. Damit werden PC-Systeme aus der Cloud heraus verwaltet. Doch was ist die «Datenwolke» eigentlich? Was bringt sie und was nicht? Braucht es künftig überhaupt noch herkömmliche Software? Wir klären diese Fragen in einer Artikelserie.

Die Cloud – drei Servicemodelle
Cloud Computing ist keine wolkige Angelegenheit mehr, sondern handfeste Tatsache für immer mehr KMU. Sie erkennen die Vorteile, die es bringt, Hardware und Software nicht mehr selbst aufzusetzen, zu betreiben und zu warten, sondern dafür die Dienste eines Cloud-Providers in Anspruch zu nehmen. Für mehr Sicherheit, Produktivität und tiefere Kosten.

Man unterscheidet drei verschiedene Servicemodelle, die teilweise ineinander überfliessen. Sie bilden gleichzeitig die Cloud-Architektur ab: Infrastruktur, Plattform und Software sind drei übereinander liegende Schichten:

- Infrastructure as a Service (IaaS): Die Cloud als virtuelles Rechenzentrum. In der Regel handelt es sich um Rechner, Netzwerke und Speicher, die sich per IaaS nutzen lassen. Grundlage dazu sind Virtualisierungstechnologien. Nutzer sind selbst für ihre in der Cloud stehende Infrastruktur verantwortlich. Zu den bekanntesten Anbietern zählt Amazon mit Speicher und Rechenleistung.
- Platform as a Service (PaaS): Die Cloud als Entwicklungsumgebung. Mit PaaS entwickeln Nutzer eigene Softwareanwendungen oder testen sie in einer vom Cloud-Provider bereitgestellten Umgebung. Ein Beispiel u.a. für PaaS ist Windows Azure.
- Software as a Service (SaaS): Die Cloud als Programmstarter. Die gängigste Form eines Cloud-Services bietet konkrete Anwendungen zu einem monatlichen Fixpreis pro Nutzer. Kaum eine Software, die inzwischen nicht in der Cloud erhältlich wäre – darunter auch Microsoft Office 365, Windows Intune und Microsoft Dynamics CRM.


In den nächsten Folgen:
Folge 1: Begriffsklärung
Folge 2: Drei Servicemodelle
Folge 3: Vier Liefermodelle
Folge 4: Charakteristika der Cloud/Beispiele
Folge 5: Das duale Modell von Microsoft
Folge 6: Vorteile der Cloud
Folge 7: Sicherheit und Datenschutz in der Cloud
Folge 8: Rechtliches
Folge 9: So starten KMU in die Cloud – Tipps

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