Über den Wolken - was ist da? (Teil 6/9)

von rue 20.07.2012
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Auf einen Blick

Flexibilität: Die Services aus der Cloud sind elastisch. Man bucht, was man wirklich braucht. Und was man nicht mehr braucht, schaltet man aus. Speicherplatz und Rechenleistung wachsen dynamisch mit. Bei einer klassischen ICT-Infrastruktur etwa muss man den Mailserver auf eine maximale Useranzahl auslegen, genügend Leistungsreserven einberechnen, ohne genau zu wissen, ob man sie wirklich braucht. Meist leiden deshalb viele Unternehmensserver an Unterforderung. Erfahrungsgemäss werden sie nur zu rund einem Viertel ausgelastet. Das bedeutet aus der Sicht des Finanzchefs: Viel Kapital wird nutzlos investiert. Als Cloud-Service ist die Sache einfacher. Das Unternehmen bezahlt pro Postfach und Monat. Die Cloud passt sich laufend der Mitarbeiterzahl an. Flexibel zu- und abschaltbar.

Vereinfachung: Cloud Computing verlagert die Komplexität einer hauseigenen Infrastruktur in das Rechenzentrum eines spezialisierten Anbieters. Öde Routine- und Wartungsaufgaben entfallen. Damit kann je nach Unternehmen bis zu 70 Prozent des bisherigen IT-Budgets für businessrelevante Prozesse und Projekte freigemacht werden.

Kernkompetenzen stärken: Durch den Wegfall von Unterhaltsarbeiten und anderen nicht strategischen ICT-Bereichen können sich die ICT-Spezialisten des Unternehmens – in KMU häufig sowieso überlastet – jenen Aufgaben zuwenden, die das Business stärken. Umgekehrt muss sich die Geschäftsleitung nicht länger als notwendig mit der ICT befassen – nur dann, wenn es um die Entwicklung von Innovationen geht, die eine direkte Wirkung auf die Geschäftsprozesse ausüben. Anders gesagt: Die IT erhält statt einer operationellen mehrheitlich eine strategische Bedeutung.

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