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USBDeview in der Praxis

Jedes jemals installierte USB-Gerät hinterlässt im Windows-System bleibende Spuren. Mit dem kostenlosen Tool USBDeview kann man bei Problemen die verwendeten Geräte anzeigen lassen oder deinstallieren.

blue_quad von IDG . (10.03.2010)

Interessant: USBDeview listet alle jemals angeschlossene USB-Geräte auf.vergrößenInteressant: USBDeview listet alle jemals angeschlossene USB-Geräte auf. Funktionalität: Windows legt für jedes einmal angeschlossene USB-Gerät einen Eintrag in der Geräteverwaltung an, für komplexe Geräte mit mehreren Funktionen auch mehrere. So lässt sich nach einiger Betriebszeit eine durchaus üppige Geräteanzahl erreichen. Bei unerklärlichen USB-Problemen gehört das Entrümpeln dieser Liste zu den Standard-Tipps. Das geht per Geräte-Manager von Windows nicht wirklich gut. Mit USBDeview können Sie sehen, welche USB-Geräte momentan an das System angeschlossen sind bzw. welche es in der Vergangenheit waren. Für jedes dieser USB-Geräte lassen sich umfangreiche Informationen anzeigen. Dazu gehören beispielsweise Laufwerksname, die Art des Gerätes sowie die Seriennummer als auch das Datum zu dem das Gerät angeschlossen war oder entfernt wurde. USB-Geräte lassen sich nachträglich deinstallieren oder auswerfen. Wer den Status quo dokumentieren möchte, kann die gesamte Geräteliste als HTML-Datei exportieren. Zudem kann man per USBDeview es so einrichten, dass beim Einstecken eines USB-Gerätes eine Datei ausgeführt wird.

Über die Option «Speed Test» kann man angeschlossene USB-Laufwerke einem Geschwindigkeitstest unterziehen. Die Werte kann man auf Wunsch an die Datenbank von Nirsoft senden. Dort ist bereits eine beeindruckende Anzahl an USB-Speichermedien getestet, man kann also sofort sehen, ob der eigene USB-Stick dem Durchschnitt entspricht.

Bildergalerie Zum Starten auf das Bild klicken USBDeview in Action Installation: Eine Installation im eigentlichen Sinne ist nicht erforderlich. Nach dem Download der rund 55 KB grossen ZIP-Datei diese einfach in einen Ordner entpacken und die EXE-Datei ausführen. Eine deutsche Sprachdatei ist als gesonderter Download verfügbar. Der Link zum Download einer Liste mit den USB-Geräte-IDs befindet sich auf der Herstellerseite. USBDeview funktioniert ab Windows 2000.

Bedienung: Nach dem Start zeigt USBDeview die Liste der USB-Geräte an. Ist ein Gerät markiert, kann man im Kontextmenü die Eigenschaften des Gerätes anzeigen lassen, das Gerät auswerfen oder deinstallieren. Mehrere Geräte lassen sich zusammen markieren und deinstallieren. Welche Spalten, wie in der Liste erscheinen sollen, lässt sich individuell festlegen. Mehrfachnennungen von identischen Geräten sind durch das Anstecken an verschiedenen USB-Ports des Rechners bedingt. Dies gilt nicht für Massenspeicher. Die gesamte Liste lässt sich als HTML-Datei sichern.

Hier können Sie die neuste Version von USBDeview herunterladen.

Dieser Artikel ist ein Beitrag unseres Kollegen Malte Jeschke von Tecchannel.



  


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