PCs mit mit einer deutschen Version von Windows 9x/Me/2000 können mit thailändischen Schriftzeichen umgehen (Anzeige/Eingabe). Sie müssen sich aber die "Sprachunterstützung für Thailändisch" mit Hilfe von "Windows-Update" (über Start/Windows Update) herunterladen. Gehen Sie auf der Windows-Update-Homepage in die Rubrik "Produktupdates". Weit unten in der Liste finden Sie den Punkt Sprachenunterstützung für Thailändisch (falls diese Sprachunterstützung nicht schon früher einmal installiert wurde). Sie brauchen aber nicht unbedingt die Windows-eigenen Thai-Schriften. Es gibt im Internet etliche Gratis-Thai-Schriften, so z.B. beim Natinalen Informatikzentrum Japans
[1] . Laden Sie sich die Schriften herunter und entzippen Sie sie in C:\Windows\Fonts.
[2][3][4]Haben Sie das Sprachpaket heruntergeladen (es installiert sich selbstständig), müssen Sie die thailändische Tastatur installieren. Gehen Sie dazu über Start/Einstellungen in die Systemsteuerung und doppelklicken aufs Symbol "Tastatur". Klicken Sie aufs Registerfeld "Sprache", danach aufs Feld "Hinzufügen" und wählen im folgenden Menü "Thai". Danach erscheint ein Menüfeld, in dem jetzt die zwei Sprachen Deutsch und Thai vorhanden sind. Wurde bei der Installation "Sprachanzeige aktivieren (Taskleiste)" angeklickt, so wird die Tastatur-Umschaltung in der Taskleiste neben der Systemuhr, als kleiner Button, dargestellt. Dies ermöglicht die temporäre Umschaltung zwischen den Tastatur-Belegungen:Zur Eingabe der Thai-Buchstaben muss eine Tastatur mit entsprechender Tastenbeschriftung, bzw. Tastenbelegung vorhanden sein. Wenn die Thai-Tastatur keine USB-Tastatur ist und entweder an den PS/2 oder an einen COM-Port angeschlossen wird, muss vor dem Tastatur-Wechsel zuerst der PC heruntergefahren werden. Erst dann können Sie die Tastatur auswechseln. Wenn Sie die Thai-Tastatur nur ab und zu nutzen, so ist wohl eine USB-fähige Thai-Tastatur von Vorteil. Der USB-Anschluss lässt es nämlich zu, die Tastatur im laufenden Betrieb ein- bzw. auszustecken. Die deutsche Tastatur kann während dieser Zeit parallel weiter betrieben werden.