Dutzende Gigabytes fehlen auf Lenovo-Notebook
Auch könnte es sein, dass die Laufwerkspartition (z.B. C:) nicht die gesamte Festplatte belegt. Mit Administrator-Rechten gewappnet gehen Sie zu Start/Ausführen, tippen diskmgmt.msc ein und drücken Enter. Achten Sie hier auf den farbigen Balken bei Ihrer Festplatte: Vielleicht ist ein Teil des Plattenspeichers noch keiner Partition zugeordnet. Ist dies der Fall, erstellen Sie im leeren Bereich per Rechtsklick eine Partition.
Fortgeschrittene Anwender greifen bei solchen Problemen gerne zu einer Knoppix-Linux-CD, die sich kostenlos als CD-Image herunterladen und per «Image brennen» auf eine CD bannen lässt. Starten Sie den PC damit auf und inspizieren Sie die Volumes (Laufwerke). Oft entdecken Sie auf diese Weise noch Daten, die unter Windows nicht angezeigt werden.
Da Sie jedoch den Hersteller-Namen Lenovo erwähnen, vermuten wir, dass es sich beim heimlichen «Platzfresser» um die vorinstallierte «Rescue & Recovery»-Funktion handelt (siehe Beschreibung bei Lenovo). Damit lassen sich Daten sichern und wiederherstellen; das System erstellt solche Sicherungen auch automatisch. Allerdings belegen die Sicherungsdaten eine Menge Platz. Wenn Sie Ihre Betriebssystem- und anderen Daten lieber auf andere Weise sichern und auf die Lenovo-eigene Funktion verzichten wollen, können Sie «Rescue and Recovery» in der Systemsteuerung einfach deinstallieren.
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