Windows XP auf einer SATA-Harddisk
Problem: Beim Versuch, Windows XP auf meinen neuen Toshiba A300-1FT zu installieren, erscheint ein Bluescreen: «Es wurde ein Problem festgestellt. Windows wurde heruntergefahren, damit der Computer nicht beschädigt wird.» Jetzt bin ich ratlos. Was soll ich tun?
Lösung: In Ihrem neuen Rechner arbeitet eine Festplatte mit SATA-Anschluss. Als Windows XP herauskam, war dieser Schnittstellenstandard noch unbekannt, deshalb kann die Windows-XP-Installations-CD nichts damit anfangen.
Aber es gibt Möglichkeiten, es trotzdem zum Laufen zu bekommen. Die einfachste ist, im BIOS die SATA-Schnittstelle auf «IDE» oder «Compatible» umzustellen. Das funktioniert eigentlich immer, gibt aber bei normalen Festplatten eine kleine, wenn auch kaum spürbare Geschwindigkeitseinbusse. Nur falls Sie ein Solid State Drive (SSD) hätten, wäre das nicht zu empfehlen; das Drive würde zu stark ausgebremst.
Haben Sie noch ein Diskettenlaufwerk, das Sie anstöpseln könnten? Laden Sie beim Notebook- oder Mainboard-Hersteller den zum Gerät passenden SATA-«F6»-Treiber für Windows XP herunter und entpacken Sie die Dateien direkt auf eine Diskette. Falls es keinen speziellen Treiber gibt, suchen Sie nach dem Intel Matrix Storage Manager bzw. dem F6-Diskettenkonfigurationsprogramm für Windows XP. Bei Beginn der Installation drücken Sie die Taste F6, sobald Windows Sie dazu auffordert, und legen die Diskette ein.
Falls das nicht geht, erstellen Sie aus Ihrer Windows-XP-Installations-CD eine neue, die auch die SATA-Treiber enthält. Wie das geht, lesen Sie in diesem Workshop-Artikel. (PCtipp-Forum)
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