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Problem: Datei ist zu gross

Kennen Sie die Fehlermeldung, dass Dateien zu gross sind, obwohl noch genug Speicherplatz vorhanden ist? Der PCtipp erklärt, wie Sie dieses Problem lösen.

blue_quad von Gaby Salvisberg (03.09.2009)

Computerprobleme? Der PCtipp hilft. Foto: Pixelio.de/HofschlaegervergrößenComputerprobleme? Der PCtipp hilft. Foto: Pixelio.de/Hofschlaeger Auf Ihre externe Festplatte wollen Sie eine grosse Datei ablegen, zum Beispiel ein Video. Obwohl etliche GB frei sind, meldet Windows hartnäckig einen Fehler: «Nicht genügend Speicherplatz auf dem Datenträger». Der Grund: Externe Festplatten sind oft mit dem Windows-Dateisystem FAT32 formatiert, das nur Dateien von maximal 4 GB akzeptiert. Wenn Sie die Harddisk ins neuere und bessere Dateisystem NTFS konvertieren, fällt diese Grössenbeschränkung weg.

Wandeln Sie das Dateisystem vom älteren FAT32 ins neuere NTFS um.vergrößenWandeln Sie das Dateisystem vom älteren FAT32 ins neuere NTFS um. Melden Sie sich in Windows XP mit Administratorrechten an, gehen Sie zu Start/Ausführen, tippen Sie cmd ein und drücken Sie Enter. Unter Vista klicken Sie unten links auf den runden Startknopf und geben cmd.exe ein. Im Startmenü erscheint cmd.exe, das Sie mit Rechts anklicken und Als Administrator ausführen. Stecken Sie die betroffene USB-Platte ein und machen Sie via Arbeitsplatz bzw. Computer Ihren Laufwerksbuchstaben ausfindig. In unserem Beispiel ist es E:. Daneben steht die Bezeichnung der Platte, merken Sie sich auch diesen Namen (beispielsweise VOLUME). Schliessen Sie alle Programme und Explorer-Fenster, die auf die Platte zugreifen.Tippen Sie nun folgenden Befehl ein (Bild, Punkt A): convert e: /FS:NTFS /NoSecurity

Dank des Schalters /NoSecurity verzichtet Windows auf beschränkende Zugriffsrechte. Jedes Benutzerkonto darf auf dem Laufwerk E: alles lesen, verändern und löschen. Bei externen Festplatten, die an verschiedenen PCs genutzt werden, ist das meistens so gewünscht.
Wenn Sie /NoSecurity weglassen, dürfen die eingeschränkten Benutzerkonten im Wurzelverzeichnis (direkt in E:) keine Dateien erstellen, sondern nur Verzeichnisse. Zudem haben sie nur auf die selbst erstellten Verzeichnisse und die enthaltenen Daten Zugriff.

Drücken Sie nun Enter. Jetzt fordert Windows Sie auf, eine Bezeichnung für das Laufwerk einzugeben. Tippen Sie diese ein (z.B. VOLUME) (siehe Bild, Punkt B) und drücken Sie nochmals Enter. Jetzt startet die Konvertierung. Dabei sollten keine Daten verloren gehen. Windows merkt übrigens, falls noch ein anderer Prozess auf das Laufwerk zugreift. In diesem Fall schlägt es vor, die Partition beim nächsten PC-Start umzuwandeln. Das dürfen Sie mit J für Ja bestätigen – Windows holt die Umwandlung beim nächsten Start nach.

Ein Konvertieren in die umgekehrte Richtung ist mit Windows-Mitteln nicht möglich. Falls Sie die Platte auch an PCs mit Windows 98/Me oder an Mac-Rechnern anstöpseln möchten, müssen Sie diese in FAT32 belassen. Die drei Systeme unterstützen keine NTFS-Partitionen.



  


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