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vergrößen Sicheres Surfen
Einige Sicherheits-Suiten bewerten das Risiko von Webseiten. Mittels Symbol wird zum Beispiel bei den Google-Suchresultaten angezeigt, wie seriös die einzelnen Ergebnis-Links sind.
Richtig konfiguriert: Diese Option ist lediglich für unsichere Surfer sinnvoll. Denn meist reicht der übrige Schutz aus. Das Problem der Funktion: Die Sicherheits-Software muss die Webseiten bereits im Voraus laden, um sie zu analysieren. Das verlangsamt nicht nur den PC, auch der Daten-austausch mit dem Internet nimmt stark zu. Wenn Ihr Internetabo nur ein limitiertes Datenvolumen beinhaltet (etwa beim Surfen über das Handy-Netz), sollten Sie diese Funktion un-bedingt deaktivieren.

Vertrauliche Daten filtern
Heutige Sicherheitsprogramme verhindern teilweise, dass versehentlich vertrauliche Daten wie Kreditkarteninfos unverschlüsselt verschickt werden. Dazu müssen diese aber zuerst in der Sicherheits-Software eingetragen werden.
Richtig konfiguriert: Kreditkartendaten auf dem Rechner zu speichern, ist immer heikel – auch wenn sie nur zum Schutz eingegeben werden. Sie sollten auf diese Funktion verzichten. Achten Sie stattdessen immer darauf, dass Sie sensible Daten nur auf seriösen, verschlüsselten Seiten angeben. Diese müssen vor der Webadresse den Zusatz https:// tragen. Das «s» signalisiert, dass die Übertragung verschlüsselt ist.

Phishing-Schutz
Die Betrugsmethode Phishing hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Sie lockt Anwender per E-Mail auf gefälschte Seiten von Banken sowie Onlinehändlern und fordert zur Eingabe der Zugangsdaten auf. Verraten Sie diese, können die Betrüger anschliessend über die echte Seite auf Ihr Konto zugreifen.
Richtig konfiguriert: Sämtliche modernen Browser verfügen über einen Phishing-Schutz, ein zusätzlicher ist also nicht nötig. Volles Vertrauen in die Filter ist so oder so nicht angebracht. Phi-shing-Seiten sind oft nur kurze Zeit aktiv und werden deshalb nicht immer erkannt. Der bessere Schutz: Rufen Sie E-Banking-Seiten oder Bezahldienste nie über Links im Internet sowie in Mails auf. Tippen Sie die Adresse selbst ein. Dasselbe gilt für Onlineshops.

Firewall
Viele Sicherheitsanwendungen haben eine Firewall. Diese prüft den ein- und ausgehenden Datenverkehr. Sie sorgt dafür, dass Hacker nicht in Ihr System eindringen und dass keine Daten von Ihrem PC ungewollt ins Internet gelangen.
Richtig konfiguriert: Windows XP und Vista haben eigene Firewalls, die ausreichen. Verwenden Sie einen Router, schützt auch dieser vor Hackern. Eine separate Firewall ist nicht nötig. Weitere Tipps zur Konfiguration von Firewalls finden Sie in diesem PCtipp-Artikel.

Spam-Filter
Ein weiteres verbreitetes Modul ist der Spam-Filter. Dieser sortiert unerwünschte Werbemails aus und erspart Ihnen so Zeit beim Mailen.
Richtig konfiguriert: Rufen Sie Ihre Nachrichten per Browser ab, nützt diese Funktion nichts. Webmaildienste haben vielfach einen eigenen Spam-Filter. Auch Mailprogramme wie Outlook und Thunderbird sind bereits mit einem ausgestattet. Ein zusätzlicher Filter ist nicht notwendig. Mehr Infos dazu gibts im PCtipp-Artikel Schluss mit Spam.

Schlusstipp
Viele Sicherheits-Suiten haben noch weitere Module wie eine Kindersicherung oder einen Werbefilter fürs Surfen. Auch hier gilt: Aktivieren Sie nur Funktionen, die Sie tatsächlich benötigen.





  

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