Eine andere Sorte legaler Filme sind sogenannte Public Domain Movies. Dabei handelt es sich um Streifen, für die das Copyright abgelaufen ist, die also hemmungslos heruntergeladen und verteilt werden dürfen. Darunter befinden sich Kinoklassiker wie Fritz Langs «M – eine Stadt sucht einen Mörder» oder die Nosferatu-Urfassung von 1922. Auch etliche 50er-Jahre-Schinken mit Elizabeth Taylor oder Kirk Douglas sind im Angebot. Wichtige Anlaufstellen sind das Internetarchiv, das Free Movie Entertainment Magazin und Movieflix.
Die Filmseite www.publicdomaintorrents.com setzt voll auf das Bit- Torrent-Protokoll. Zum Herunterladen benötigen Sie den neusten Opera-Browser oder eine spezielle BitTorrent-Software. Bei allen anderen Angeboten laden Sie die Dateien mit einem Rechtsklick auf den Link herunter. Die Movies sind in verschiedenen Dateiformaten erhältlich, für die unter Umständen jeweils eine eigene Abspiel-Software installiert werden muss. Wer es weniger umständlich mag, holt sich den VLC Media Player. Die Software spielt praktisch alles ab, was das Internet hergibt. Noch einfacher haben es Nutzer von Filmclip-Plattformen wie www. youtube.com oder Google Video. Hier genügt der Flash-Player. Der ist standardmässig im Internet Explorer enthalten, für die meisten anderen Browser wird er automatisch nachinstalliert.
Mehrheitlich sind die Filmclip- Plattformen zwar Tummelplatz für die PR-Profis von Firmen, Musik- TV-Sendern, Film- und Musikstars sowie exhibitionistische Amateure. Dennoch ist das Stöbern im Clip- Fundus mindestens so unterhaltsam wie ein Fernsehabend mit SF, RTL, Sat1 & Co.
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