Home  >  Sicherheit  > Artikel 54120

spacer

Trojan-Remover: Name ist nicht Programm

Im Internet kursiert ein Gratis-Tool namens Trojan-Remover. Der Name täuscht: Es handelt sich um eine Zerstörerdatei.

blue_quad von IDG . (17.11.2010)

Tappen Sie nicht in die Falle Foto: pixelio/Thorsten FreyervergrößenTappen Sie nicht in die Falle Foto: pixelio/Thorsten Freyer Programme, um Viren, Würmer und trojanische Pferde zu beseitigen, gibt es im Internet reichlich, viele davon gratis. Doch nicht alles, was es im Web kostenlos gibt, ist auch, was es zu sein vorgibt. Betrügerische Antivirenprogramme werden in grosser Zahl angeboten. Das jüngste Beispiel richtet sogar richtigen Schaden an.

vergrößen Der Antivirenhersteller BitDefender warnt in seinem Malware City Blog vor einem als Trojan Removal Kit verbreiteten Schädling. Die Beschreibung verheisst eine Software, die Malware aller Art automatisch entfernen soll, wenn normale Antivirenprogramme versagen. Der Dateiname TrojanRemovalKit.exe soll dies unterstreichen. Doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich das vermeintliche Gratis-Tool lediglich als weiterer Vertreter der Gattung Scareware. Beim Aufruf des Programms wird das Browserfenster minimiert und es erscheint eine Warnmeldung vor angeblich gefundenen Schädlingen. Egal, ob der Anwender auf [OK] oder [Cancel] klickt, es öffnet sich wieder das Browserfenster und spielt eine animierte Sequenz ab, die einen Scan-Vorgang vortäuschen soll. Dabei werden vorgeblich etliche Schädlinge gefunden, eine Reihe von Pop-Ups soll den Anwender zum Download eines Antivirenprogramms nötigen. Im weiteren Verlauf drängen ihn immer mehr solcher Fenster zum Kauf einer Volllizenz. Währenddessen manipuliert die von BitDefender als Trojan.Fakealert.18730 bezeichnete Scareware die Inhalte von Systemdateien oder zerstört sie unwiederbringlich.



  


Anzeige
Social Bookmarks
Ähnliche Artikel

Der neue Internet Explorer 9 (IE9) hat mehr Sicherheitsfunktionen als seine Vorgänger. Hier erklären wir, welche. Sicherheitsfunktionen im IE9

YouTube braucht neue Mitarbeiter, um die Menge an Propaganda-, Hass- und Terrorvideos vom Portal verbannen zu können. Al-Qaida überschwemmt YouTube

Dass es der gefährliche Virus Stuxnet auf Industrieanlagen abgesehen hat, ist längst bekannt. Jetzt weiss man, dass die Hintermänner die Atomindustrie... Stuxnet hatte die Atomindustrie im Visier

Orange bietet ein Spezialpaket: Wer sich für den Tabletrechner Galaxy Tab P1000 und das Abo Internet Everywhere One entscheidet, der erhält einen Spezialtarif... Samsung Galaxy Tab in Orange-Aktion

Unter dem Titel «Geschichten aus dem Internet, die man selbst nicht erleben möchte» veröffentlicht der Bund Comic-Geschichten, die erklären, wie man sich... Bund: Comics sollen Webgefahr aufzeigen

Aktuelle Bedrohungen

Eine kleine Schraube und eine verpfuschte Reparatur waren schuld am iPhone-Brand, der sich im vergangenen November in einem Flugzeug einer australischen... Flugzeug-iPhone-Brand: Schraube war schuld

Die Zahl der Cyber-Angriffe ist im letzten Jahr um 81 Prozent gestiegen. In Europa belegt Deutschland den ersten Platz in der Cybercrime-Rangliste. Doch... Cybercrime-Angriffe: Schweiz in den Top 10

Lookout warnt vor dem erstern Drive-by-Download-Schädling für Android-Nutzer. «NotCompatible» mogelt sich fast automatisch auf Ihr Smartphone. Drive-by-Malware für Android entdeckt

Über Flashback dürften sich nicht nur die Besitzer befallener Rechner ärgern, sondern auch Google. Jeden Tag sollen dem Suchgiganten wegen des Trojaners... Flashback-Trojaner kostet Google viel Geld

Microsoft bietet mit Security Essentials 4.0 eine neue Version seiner Antiviren-Software für Windows zum kostenlosen Download an. Microsoft Security Essentials 4.0 ist da

Leser empfehlen

Laut dem Sicherheitsexperten Eugene Kaspersky ist der Flashback-Ausbruch auf Apples Macs nur der Anfang einer neuen Malware-Welle. Kaspersky: «Apple 10 Jahre hinter Microsoft»

Teile des Quelltexts von VMware ESX ist gestohlen und online veröffentlicht worden. Welche Sicherheitsrisiken sich hieraus ergeben, ist noch unklar. Chinesen klauen VMware-Quellcode

Der Sicherheitsanbieter secure.me hat untersucht, wie (un)vorsichtig Europäer mit sensiblen Informationen auf Facebook umgehen. Obwohl im Ländervergleich... Facebook: Schweizer offenbaren viel

Cyberkriminelle «verdienen» jährlich über 12 Milliarden US-Dollar. Einen grossen Teil davon ergaunern sich russischsprachige Hacker. Russland, Hochburg der Cyberkriminellen

Der FlashPlayer von Macromedia bzw. Adobe bedarf hie und da einer Generalüberholung - auch aus Sicherheitsgründen. FlashPlayer-Update: So gehts richtig

ICT-PRESSETICKER
ANZEIGE
PROMOTION
PCTIPP ABONNIEREN
Holen Sie sich monatlich die besten Tipps und Tricks für den PC-Alltag nach Hause.
NEWSLETTER
Wir halten Sie auf dem Laufenden: Der Newsletter liefert Ihnen jeden Werktag das Aktuellste aus der Welt von Computer und Internet.

RSS-FEEDS
Die PCtipp-Website bietet RSS-Feeds an. Holen Sie sich die Schlagzeilen von PCtipp.ch schnell und bequem auf den Desktop oder bauen Sie diese in Ihre eigene Webseite ein.
Anzeige