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Facebook muss Privatsphäre respektieren

Die US-amerikanische Handelsbehörde FTC hat sich mit dem sozialen Netzwerk im Streit um Privatsphäre-Einstellungen geeinigt. Facebook darf Änderungen in Zukunft nicht mehr einfach so vornehmen.

blue_quad von Hannes Weber (01.12.2011)

Die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) und Facebook konnten sich bezüglich der Privatsphäre-Einstellungen des sozialen Netzwerks einigen. Facebook hat sich bereiterklärt, in Zukunft gewisse Auflagen einzuhalten. So dürfen Änderungen in den Privatsphäre-Einstellungen nicht mehr ohne Zustimmung des Nutzers vollzogen werden. In der Vergangenheit kam es mehrmals vor, dass Facebook die Einstellungen selbständig änderte, worauf bestimmte Nutzerangaben, beispielsweise die Freundesliste, plötzlich öffentlich einsehbar waren.

Facebook muss seine Nutzer in Zukunft fragen, bevor Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen werdenvergrößenFacebook muss seine Nutzer in Zukunft fragen, bevor Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen werden In Zukunft muss also Facebook Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen jeweils klar kommunizieren und vom Nutzer ein Einverständnis einholen (sogenanntes Opt-In). Des Weiteren hat die FTC das Zuckerberg-Unternehmen auch zu regelmässigen Überprüfungen durch externe Auditoren verdonnert. Während den nächsten 20 Jahren soll ein externes Unternehmen jeweils alle zwei Jahre überprüfen, ob Facebook die Anforderungen punkto Datenschutz auch erfülle.

Grund für den Streit zwischen der FTC und Facebook war eine Beschwerde des EPIC (Electronic Privacy Information Center). Die US-Organisation, die sich mit Fragen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes beschäftigt, hatte Facebook bereits 2009 vorgeworfen, mit seinen Datenschutzrichtlinien die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen.



  


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