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Apple arbeitet an Trojaner-Killer

Über 600'000 Rechner weltweit sollen mit dem Flashback-Trojaner infiziert sein. Apple will nun ein Tool zum Aufspüren und Beseitigen des Schädlings bereitstellen.

blue_quad von Jens Stark (12.04.2012)

Trojaner lässt Mac-Anwender verzweifeln (Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)vergrößenTrojaner lässt Mac-Anwender verzweifeln (Foto: Gerd Altmann/pixelio.de) Die Malware hat bislang über 600'000 Rechner weltweit infiziert und sich zu einem grossen Botnet zusammengeschlossen (Wir haben bereits berichtet). Apple arbeite zudem mit zahlreichen Internetprovidern weltweit zusammen, um die Kommandozentrale des Flashback-Botnets lahmzulegen, heisst es in der Ankündigung. Apple hat nicht bekannt gegeben, wann das Werkzeug allgemein erhältlich sein wird.

Derweil versuchen diverse Antivirenhersteller, durch die Ausgabe von Flashback-Beseitigungs-Tools, einen Fuss in den in Sachen Security-Werkzeuge mehrheitlich noch brach liegenden Mac-Markt zu setzen. So hat beispielsweise der russische Hersteller von Anti-Malware-Software, Kaspersky Lab, ein kostenloses Werkzeug zur Verfügung gestellt, das die Flashback-Malware aufspürt und entfernt. Zudem hat der Security-Spezialist eine Webseite aufgeschaltet, über die Mac-User abklären können, ob sie infiziert sind.

Auch F-Secure stellt Anweisungen parat, wie man den eigenen Mac-Rechner einer Prüfung unterzieht. Und Bitdefender stellt einen Scan zur Verfügung (Hier gehts zum Artikel).

Schliesslich hat Apple bereits Anfang Monat ein Sicherheits-Update für die Versionen 10.6 und 10.7 von OS X veröffentlicht, das die betroffene Java-Lücke schliesst. Ist der Update eingespielt, sollte es gar nicht erst zu einer Flashback-Infektion kommen.



     


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