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3. Vom Aussterben bedroht: der Reparatur-Experte

Reparatur-Experten waren in vielen Büros ein normaler Anblick. Zickte die Hardware oder machte der Bildschirm Probleme, rief man die Kollegen zu Hilfe. Weil Hardware immer günstiger zu bekommen ist, Mitarbeiter lieber ihre mobilen Geräte benutzen und vieles in die Cloud wandert, werden die Reparatur-Profis schon jetzt viel seltener benötigt. Häufig tauschen Unternehmen Teile lieber komplett aus anstatt sie zu reparieren. Darüber hinaus verliert man durch den Austausch meist deutlich weniger Zeit als durch die Reparatur. Wer als Reparatur-Experte nicht aussterben möchte, sollte sich auf die Wartung von Servern spezialisieren. Wer Hardware-Fehler schnell und zuverlässig diagnostizieren könne, werde noch jahrelang zu tun haben, zitiert Tynan einen Experten.

4. Vom Aussterben bedroht: der System-Administrator

Outsourcing und die Cloud haben die Anzahl der Admins im Unternehmen bereits heute deutlich reduziert. Das Stellenprofil eines Mail-Admins zählen Experten zu den Berufen, die wahrscheinlich bald aussterben werden. Denn gerade das E-Mail-Management wandert in vielen Firmen in die Cloud. Kenner weisen auch darauf hin, dass zwischen Admin-Tätigkeiten in einem kleineren Unternehmen und einem vergleichbaren Job in einem Konzern Welten liegen. Wer als Admin zukunftsfähig bleiben möchte, dem raten Experten sich zum Beispiel auf die gefragteren Bereiche IT-Sicherheit und Datenanalyse zu spezialisieren.

5. Vom Aussterben bedroht: der Zertifikate-Sammler

Der Zertifikate-Sammler listet in seinem Lebenslauf so viele Zertifikate auf, dass man sich fragen muss, wann er eigentlich noch Zeit zum Arbeiten findet. Das Zertifikat allein reicht nicht - man muss die zugehörigen praktischen Erfahrungen mitbringen, um sich für eine Position zu empfehlen. Um aus der Masse der Zertifikate-Sammler herauszustechen, könnte man sein Fachwissen zum Beispiel durch Fachartikel oder Präsentationen auf Konferenzen unter Beweis stellen. Einen der Gesprächspartner von Tynan beeindruckt es zum Beispiel, wenn IT-Experten eine Programmiersprache wie Python, Ruby oder PHP beherrschen.



     

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