Zehn unglaubliche Technikvorhaben

Das iPhone braucht ein Dampfbad, langatmige Mails werden automatisch gekürzt und das Internet kommt künftig aus der Glühbirne. Nein, das sind keine Hirngespinste, sondern Techniken, die auf Sie zukommen.

von IDG . 02.02.2012
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Tastatur- und Maushersteller könnten es schwer haben in der nahen Zukunft. Zumindest wenn sich diese Techniktrends durchsetzen: Zusammen mit Microsoft entwickeln Forscher einen Mini-Projektor, der die virtuelle Tastatur einfach auf die Hand projiziert. Eine Kamera erkennt, was der Nutzer tippt.

Andere Forscher gehen noch weiter: Nur durch Augenbewegung steuerten Besucher der CES in Las Vegas einen Computer. Aber nicht nur Maus und Tastatur könnten überflüssig werden – selbst der Monitor spielt bei einem Projekt keine Rolle mehr. Das Bild schwebt einfach rund einen Meter vor dem User – zumindest erscheint es dem Träger der speziellen Kontaktlinsen so. Vor dem Durchbruch haben die Forscher noch mit diversen Problemen zu kämpfen: Auflösung, Stromversorgung, Luftdurchlässigkeit.

Google ist da schon weiter – mit seinen Autos ohne Fahrer. Diese fuhren bereits vor rund zwei Jahren durch US-Strassen. Ausgestattet mit Kamera, GPS, Radar und Laser zur Entfernungsmessung legten Sie bereits 225'000 Kilometer zurück. Der Testfahrer sass nur aus Sicherheitsgründen hinter dem Steuer, um im Notfall einzugreifen. Der Suchmaschinengigant bekräftigt, das Roboter-Auto sei sicher und Google wolle damit nur helfen, die hohen Unfallszahlen weltweit zu minimieren. Aber sicherlich wären selbstfahrende Autos von Google dem Konzern auch anderswo sehr nützlich. Die Autos könnten aktuelle Daten für Google Maps sammeln und die Google-Suche mit Ortsinformationen aufbessern. Denkbar wäre sogar Werbung während der Fahrt. Haben Sie Hunger? Zwei Strassen weiter finden Sie einen Mc Donald's mit dem leckeren Big Mac im Angebot. Die Technik scheint wirklich zum Greifen nah. Wer hätte noch vor zig Jahren an Einparkhilfen gedacht? Heute gibt es sie bereits.

Nachfolgend finden Sie 10 weitere Techniktrends, die uns erwarten: Ab in die Zukunft!

Dampfbad macht Smartphones wasserdicht

Smartphones gehen baden - Liquipel machts möglich Smartphones gehen baden - Liquipel machts möglich Zoom

Hersteller Liquipel bedampft Smartphones mit einer Nanoschicht, die Wasser abhält. Wasser kann zwar in das Gehäuse eindringen, CPU & Co. kommen aber nicht zu Schaden. Das Gerät läuft einfach weiter. Liquipel will die Nanoschicht zusammen mit Samsung, HTC & Co. während der Fertigung auftragen. Aktuell bietet der Konzern schon eine Nachbehandlung bereits gekaufter Modelle an.

Mehr Infos von Liquipel


Computer bringt lange Mails auf den Punkt

Die iPhone-App Summly zeigt einen ersten Vorgeschmack Die iPhone-App Summly zeigt einen ersten Vorgeschmack Zoom

Sicher kennen Sie das auch: Ihr Kollege oder Ihr Freund schreibt ellenlange Mails. Aber lange Rede, kurzer Sinn - mit einem Satz wäre es oft auch getan. Ein 16-jähriger Australier hat sich das wohl auch gedacht und arbeitet an einem Algorithmus, der lange Texte automatisch kürzen soll. Finanziert wird er übrigens durch einen in Hong Kong lebenden Milliardär namens Li Ka-shing.

Als Grundlage dient eine Technik namens machine learning, die sich selbstständig trainiert und so mit der Zeit immer bessere Ergebnisse liefert. Das Ziel sei eine Zusammenfassung von Texten, so wie sie auch im menschlichen Gehirn erfolgt. Nach anfänglichen Tests mit einfachen Apps will Nick nun im grossen Stil durchstarten. Dafür steht ihm ein Budget von 250'000 US-Dollar zur Verfügung.

Einen ersten Eindruck seiner Arbeit können sich iOS-Nutzer mit seiner kostenlosen App namens Summly machen. Diese fasst Suchergebnisse zusammen und soll für eine einfache Lesbarkeit sorgen. Am Anfang seiner Arbeit verschwieg Nick allen potenziellen Investoren sein Alter. Viele konnten gar nicht glauben, dass sie es mit einem so jungen Partner zu tun hatten

Hier gehts zu Summly

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