Test: Acer Aspire Timeline 3810
Bei diesem Gerät handelt es sich um einen kleinen Dauerläufer. Es punktet mit Design, Akkuleistung und Verarbeitung. Punktabzug gibts bei der Leistung und weil das Display spiegelt.

Flach wie eine Flunder und ausdauernd wie ein Marathonläufer: Acer bringt mit dem Aspire Timeline 3810 ein 1,6 kg leichtes Subnotebook mit einer Bildschirmdiagonalen von 13,3 Zoll (ca. 34 cm) auf den Markt.
Der Notebook-Body ist ordentlich verarbeitet; der dünne LED-Bildschirm im 16:9-Format löst mit 1366 x 768 Bildpunkten auf. Zudem sieht das Gerät sehr elegant aus. Schade, spiegelt der Monitor sehr stark. Bei seitlicher Sonneneinstrahlung im Freien ist das Angezeigte nicht immer leicht zu lesen. Besser gefällt uns hingegen die elegante, glatt geschliffene Tastatur. Sie bietet ein ausgezeichnetes Druckpunktverhalten. Dadurch ist ein sehr flüssiges Schreiben ohne Vertipper möglich.
Der Akku hat in unserem Test 6:27 Stunden durchgehalten (arbeiten mit Microsoft Office und surfen im Internet). Das ist ein sehr guter Wert, liegt aber doch einiges hinter den vom Hersteller versprochenen «8 Stunden plus» zurück.
Das 1199 Franken teure Centrino-Subnotebook ist mit einem Strom sparenden 1-Kern-Prozessor (1,4 GHz) bestückt. Punkto Leistung kommt es auf insgesamt 1339 CineBench-Punkte. Damit ist die Performance nur etwa doppelt so hoch wie bei den kleinen Netbooks und deutlich geringer als bei einem Multimedia-Notebook.
Die Ausstattung ist dafür üppig: Ausser einer 500 GB grossen Festplatte, 4 GB RAM sowie den Funktechniken Bluetooth und WLAN-N ist Windows Vista Home Premium an Bord. Ein optisches Laufwerk ist dem schmalen Design zum Opfer gefallen, kann aber optional als externes Gerät dazugekauft werden.
Fazit: Acers Aspire Timeline 3810 sieht edel aus; die Verarbeitung ist top. Leider spiegelt das Display stark. Das eher durchschnittliche Tempo wird mit einer sehr guten Akkuleistung kompensiert.
PRODUKTINFOS
Acer Aspire Timeline 3810
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