Test: BlackBerry Bold 9700
Der BlackBerry Bold ist geschrumpft: Er ist dünner, schmaler und mit einem optischen Trackpad ausgerüstet.

BlackBerry Bold 9700
Research in Motion (RIM) hat sein Business-Modell BlackBerry Bold einer Schrumpfkur unterzogen. Der neue Bold 9700 ist 5 Millimeter kürzer und 6 Millimeter schmaler als sein Vorgängermodell Bold 9000. Näher zusammenrücken musste dafür vor allem die beliebte QWERTZ-Tastatur. Dank abgeschrägten Tasten und angenehmer Haptik funktioniert das Texteschreiben aber auch mit den kleineren Drückern immer noch sehr komfortabel. Die griffige Rückseite mit Kunstlederüberzug hat der Hersteller beim neuen Boliden beibehalten – wenn auch nicht komplett wie beim grossen Bruder.
Starke Akkulaufzeit
Nachgebessert hat RIM unter anderem bei der Kamera. Statt der 2 Megapixel des Vorgängers, bringt der BlackBerry Bold 9700 nun eine 3,2-Megapixel-Kamera inklusive Autofokus und LED -Blitz mit. Ebenfalls musste der staubanfällige Trackball einem Touchpad weichen. Wie von Notebooks gewohnt, wird es per Fingerstreich bedient, einfach auf konzentrierterem Raum. Dank eines mit 624 MHz getakteten Prozessors reagiert das Smartphone zügig. Überzeugen vermochte im Test insbesondere der Akku. Wie beim Vorgänger leistet er 1500 mAh. Für mehrere Push-E-Mails pro Tag, Gespräche und mobiles Internet hält das Bold 9700 damit gute zwei bis drei Tage durch.
Mobiles Internet macht keinen Spass
Das Surfen macht mit dem neuen BlackBerry aber keine Freude. RIMs Browser lässt sich zwar komfortabel bedienen, unterstützt aber nicht mehrere Fenster. Zudem werden alle angeforderten Webseiten erst komprimiert, bevor sie auf dem Bildschirm landen. Eine echte Geduldsprobe – trotz der schnellen
Datenverbindung HSDPA und WiFi.
Fazit: Mit dem BlackBerry Bold 9700 ist RIM ein zuverlässiger Nachfolger vom Bold 9000 gelungen. Dank kompakteren Massen und zeitgemässer Ausstattung dürfte es bei Geschäftsleuten auf grossen Anklang stossen.
PRODUKTINFOS
BlackBerry Bold 9700
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