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Bildergalerie Zum Starten auf das Bild klicken Die Getesteten Zusätzlich zu den Sicherheitsmodulen bieten die Hersteller sinnvolle Extras: Interessant ist die «SafeRun»-Funktion von Kasperskys Suite. Wird eine Webseite aufgerufen, erstellt das Programm automatisch einen abgeschotteten Arbeitsbereich. Der Webbrowser wird grün umrandet. Heruntergeladene Anwendungen lassen sich nun gefahrlos ausführen.

Symantec und McAfee gehen einen anderen Weg, um den Benutzer zu schützen: McAfee untersucht kritische Webseiten per «SiteAdvisor» während des Surfens und kennzeichnet diese mit Ampelfarben. Symantec durchforstet die Webseiten und Downloads mittels der «Insight»-Technik. Dabei gleicht der Hersteller die Links und Dateien mit seiner Datenbank ab, um den Anwender bei Gefahr zu warnen. Auch Symantec verwendet dazu Ampelfarben.

Panda - mit Backup- und WiederherstellungsfunktionvergrößenPanda - mit Backup- und Wiederherstellungsfunktion Avira, CA, McAfee und Panda integrieren zudem Backup- und Wiederherstellungsfunktionen in ihre Sicherheits-Suiten. Damit lässt sich im Falle eines Systemcrashs oder Virenbefalls der letzte saubere Systemzustand zurückspielen.

BitDefender, McAfee und Symantec bieten einen speziellen Akkumodus für Notebooks. Die Programme führen energiehungrige Virenprüfungen auf Wunsch erst aus, wenn der Laptop am Strom hängt. Ist das Betriebssystem bereits verseucht und unbrauchbar, lässt sich mit den Anwendungen von Avira, BitDefender, F-Secure, G Data, Kaspersky, Panda und Symantec per Notfall-CD ein Rettungsversuch starten. Die Sicherheitsprogramme ermöglichen es, eine bootfähige und mit aktuellen Virensignaturen ausgestattete Erste-Hilfe-CD zu erstellen.

Jede der getesteten Suiten verwendet zudem Filter, um Massenmails (sogenanntes Spam) auszusortieren. Dank Virenschutz sowie Antispyware- und Anti-Phishing-Modulen werden die Nachrichten gleichzeitig auf schädliche Inhalte untersucht. Spannend: Trend Micro und McAfee gehen beim Filtern von Spam einen neuen Weg.Sie analysieren die in den Mails enthaltenen Links anhand einer aktuellen Internetdatenbank. Falls gefährlich, wird die Nachricht blockiert.

Kaspersky glänzt beim RessourcenverbrauchvergrößenKaspersky glänzt beim Ressourcenverbrauch Geringer Hardware-Hunger
Die grosse Stärke der elf getesteten Sicherheits-Suiten ist ihr Umgang mit Systemressourcen, also die Auslastung von Prozessor (CPU) und Arbeitsspeicher (RAM). Am leistungshungrigsten sind die Programme von BitDefender, G Data und McAfee mit jeweils 65 Prozent Prozessorauslastung. Die Software von G Data verwendet jedoch zwei Virenjäger parallel. Wird im Programm einer der beiden deaktiviert, reduziert sich die Prozessorlast auf moderate 40 Prozent.

Beim Arbeitsspeicherbedarf haben die Hersteller viel verbessert. Am meisten RAM brauchen die Programmpakete von Panda sowie McAfee mit 105 bzw. 110 MB. Das ist heute aber kein Problem mehr, da selbst Einsteiger-PCs mindestens 2 GB Arbeitsspeicher haben.

Was im Test negativ auffiel: Die Startzeit des PCs sowie die Ladezeit von Webseiten waren oft länger, sobald die Sicherheitsprogramme arbeiteten. Die Suite von Kaspersky verlängerte die Boot-Zeit um 24 Sekunden, die von Panda um 18 Sekunden. Bei BitDefender und G Data waren es 15 Sekunden, bei Eset und Mc-Afee 6 Sekunden, bei den übrigen 9 bis 12 Sekunden.

Beim Laden von Webseiten verzögerte sich der Seitenaufbau, wenn der Echtzeit-Virenscanner (On Access) eingeschaltet war. Am stärksten wirkte sich das bei G Datas InternetSecurity 2010 Swiss Edition aus. Hier lag die Verzögerung bei bis zu 7 Sekunden – allerdings nur, wenn beide Virenscanner aktiviert waren. Wurde einer ausgeschaltet, bemerkte man nichts mehr.

Highspeed-Scan
Der PCtipp hat alle Sicherheits-Suiten mit einem gründlichen Datenscan von 20 GB unter Windows XP, Vista und 7 getestet. Während beim ersten Durchgang noch zwischen 20 und 45 Minuten benötigt wurden, fielen bei jedem weiteren Scan nur noch 2 bis 5 Minuten an. Die Hersteller erreichen solche Rekordgeschwindigkeiten mithilfe von Datenbanken. Jede vertrauenswürdige Datei bekommt beim ersten Scan einen sogenannten Hash-Wert zugewiesen. Das ist ein eindeutiger Fingerabdruck der Datei. Bei weiteren Prüfungen werden nur noch diese Werte auf Änderungen kontrolliert, nicht mehr die ganze Datei. Das spart viel Zeit: Unter XP benötigte die Symantec-Suite mit dieser Technik ab dem zweiten Durchlauf statt 20 nur noch 2,5 Minuten. Noch extremer war es bei G Datas Produkt. Der zweite Durchlauf verkürzte sich von 42 auf unter 2 Minuten, da zwei Virenscanner prüften.

Gute Erkennungsraten
Das wichtigste Gütesiegel einer Sicherheits-Software ist eine hohe Erkennungsrate von Schädlingen. Um das zu erreichen, kombinieren Hersteller die signatur-basierte mit der verhaltensbasierten (proaktiven) Prüfung. Der Vorteil von Letzterer: Auch wenn ein Virus noch nicht bekannt ist, kann er gefunden werden. Denn der Virenschutz achtet bei Software auf typisches Schädlingsverhalten.

Für die Schädlingserkennungsrate greift der PCtipp auf die Messergebnisse des renommierten deutschen Testlabors AV-Test und der österreichischen Sicherheitsspezialisten AV Comparatives zurück. Diese untersuchen die Erkennungsraten punkto Viren, Spyware und unbekannter Malware. Wir haben die Messergebnisse über ein halbes Jahr gesammelt und einen Mittelwert erstellt. Das Ergebnis: Keiner findet mehr als der Testsieger G Data InternetSecurity 2010. Er erreicht 99,9 Prozent bei der Virenerkennung und 99,7 Prozent bei Spyware. Selbst beim Aufstöbern unbekannter Schädlinge erhält die Software Bestnoten. Zur effizienten Suche setzt der Hersteller eine Doppelscanfunktion ein.

Bei der Spyware-Suche konnten auch die Programme von Symantec (99,1 Prozent), Kaspersky (99,4 Prozent) und BitDefender (98,1 Prozent) überzeugen. Eine sehr gute Virenerkennungsrate haben ausser G Datas Suite auch die Programme von Avira (98,4 Prozent), F-Secure (98,9 Prozent) und Symantec (99,8 Prozent). Die anderen Testkandidaten fallen nur minim ab.
Wichtig ist ebenfalls die Reaktionszeit, bis eine Antivirensignatur für einen neuen Schädling bereitsteht. An der Spitze steht Symantec mit einer Reaktionszeit von 5 bis 15 Minuten. Bis zu drei Stunden brauchen hingegen die Anwendungen von F-Secure, McAfee und Trend Micro. Panda benötigt sogar 4 Stunden.

Fazit: durchwegs guter Schutz
Wer auf seinem PC keine Sicherheits-Software installiert, handelt grob fahrlässig. Zu viele Viren, Spyware und andere Schädlinge bedrohen täglich die Computer. Alle getesteten Sicherheits-Suiten bieten einen guten Schutz gegen digitales Ungeziefer, verseuchte E-Mails und schädliche Webseiten. Die Systemscans unter Windows sind durchgehend schnell, die Ausstattung top und die Bedienung intuitiv.

G Data InternetSecurity 2010 ist Testsieger und Preis-Leistungs-Tipp. Das Paket überzeugt mit seiner starken Doppelscantechnik und 99,9 Prozent Erkennungsrate bei Viren. Zudem ist es unschlagbar günstig. Negativ fällt nur der hohe Ressourcenverbrauch auf. Für Anwender mit einem schwachen PC empfiehlt sich deshalb eher Kasperskys Internet Security 2010. Diese Suite arbeitet sehr ressourcenschonend.





INFOS ZUM DOWNLOAD

Test: 11 Security-Suiten

PDF-Datei  Sprache: Deutsch; Kategorie: Sicherheit
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Bewertung (7):
60%
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Download von www pctipp.ch:

» Sicherheits-Suiten-Test 2010 (114.28 KB) - 2584 Downloads

  

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