Test: AMD Phenom II X2 555
Knapp 135 Franken kostet der Zweikernprozessor Phenom II X2 555 Black Edition von AMD. Der Clou: Eigentlich hat er vier Kerne, von denen sich die zwei inaktiven freischalten lassen.

Ein Vierkernprozessor
Die Grundvoraussetzung für den Einbau des verkappten Vierkerners ist ein Mainboard mit AM3-Sockel. Hersteller solcher Hauptplatinen sind Asus, Gigabyte oder MSI. Mit seinem schnellen Takt von 3,2 GHz ist der AMD-Prozessor besonders für Gamer interessant. In einer typischen Konfiguration (4 GB RAM, Grafikkarte: Radeon HD5870) erreichte er beim Spiele-Benchmark Far Cry II mit 79 Bildern pro Sekunde ein Top-Ergebnis.
Doch man kann sogar noch mehr Leistung aus dem Taktgeber kitzeln. Die zwei inaktiven Kerne lassen sich freischalten. Wir haben dies an drei Prozessoren während eines Wochenendes getestet. Die vier Kerne liefen die ganze Zeit ohne einen Absturz. Als Mainboard benutzten wir Gigabytes GA-890FXA-UD5. Die Leistung nahm je nach Benchmark um satte 40 bis 90 Prozent zu. Eine Anleitung zum Freischalten finden Sie in diesem Artikel.
Fazit: AMDs Phenom II X2 555 Black Edition ist ein starker Prozessor – mit oder ohne Tuning.
PRODUKTINFOS
AMD Phenom II X2 555
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