Test: Falk S450
Schnell wird klar, was Falk mit seinem Navigationsgerät S450 vorhat: Nicht primär der Autofahrer, sondern der Reisende ist das Hauptziel.
Beim niedrigen Preis von rund 220 Franken müssen Funktionen auf der Strecke bleiben: Es fehlen etwa Finessen wie Spracheingabe, Lenkradfernbedienung oder Bluetooth. Um andere Features wie MP3-Player und Spiele kann der Lotse via Download erweitert werden. Trotz Ausstattungsmankos bietet das Navi alle nötigen Funktionen für eine angenehme Reise. Falk wertet das S450 zudem für Fussgänger um einen Streckenplan mit öffentlichen Verkehrsmitteln, geführten Touren und Reiseführer auf.

Das Navi ist schlank und 130 g leicht. Punkten konnte das Gerät im Test sowohl bei der Positionsbestimmung als auch bei der Routenberechnung. Beides wurde schnell erledigt. Fährt der Anwender durch einen Tunnel, lässt ihn das Falk-Navi nicht im Stich: Der Lotse bleibt souverän auf Kurs und sagt Abfahrten korrekt an. Auch bei unübersichtlichen Streckenabschnitten machte das Gerät eine gute Figur. TMC zur Stauumfahrung ist ebenfalls dabei.
Etwas lahm reagierte der Touchscreen. Hastiges Antippen wurde ignoriert. Ein weiteres Manko ist die Menüführung in den Einstellungen. Zudem liegt der Steckplatz zum Aufladen des Geräts an der Unterseite.
Fazit: Falks S450 ist ein einfaches Navigationsgerät für jene, die nicht alle technischen Finessen brauchen.
PRODUKTINFOS
Falk S450
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