Erste Eindrücke von der Galaxy Camera
Vor einigen Tagen hat Samsung auf der IFA eine Digitalkamera mit Android-Betriebssystem vorgestellt. Die Samsung Galaxy Camera kommt damit zwar deutlich nach der Nikon S800c - dafür aber mit deutlich mehr Tamtam. Unsere Kollegen von der PC-Welt konnten sich ein Vorserienmodell etwas genauer anschauen.
Text und Bilder: Verena Ottmann, pcwelt.de

Die Samsung Galaxy Camera arbeitet mit 16 Megapixeln und einem 21-fach-Zoomobjektiv
Sie ist schon ein rechter Brocken, die Samsung Galaxy Camera. Doch die Masse und das recht beeindruckende Gewicht haben einen Grund: Die 16-Megapixel-Kamera besitzt ein Touchdisplay, das dank seiner Grösse von 4,8 Zoll (121,2 Millimetern) und seiner HD-Auflösung mit dem Bildschirm eines Top-Smartphones mithalten kann.
Die weitere Ausstattung der Galaxy Camera orientiert sich am WLAN-Modell Samsung WB850F, das Samsung im Januar 2012 auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat: BSI-CMOS-Sensor mit 1/2,3 Zoll Grösse, 21-fach-Zoomobjektiv, 23 bis 483 Millimeter Brennweite, WLAN und optischer Bildstabilisator.
Betriebssystem Android: neue Möglichkeiten für Fotografen
Die Samsung Galaxy Camera basiert auf dem Betriebssystem Android 4.1 «Jelly Bean» und ist wahlweise mit UMTS- oder LTE-Unterstützung erhältlich. Durch diese direkte Anbindung an ein Mobilfunknetz tun sich für Fotografen bisher ungeahnte Möglichkeiten auf: Bilder lassen sich besonders einfach auf Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Online-Fotoalben wie Picasa oder Flickr hochladen. Bisher war dafür immer die Verbindung mit einem WLAN-Netz nötig.
Bildergalerie
Impressionen zur Samsung Galaxy Camera
Ein weiterer Vorteil des Android-Betriebssystems ist die Möglichkeit, Apps aus dem Google Play Store auf die Kamera zu laden. Egal, ob Ihre Lieblingsbildbearbeitung, ein exotischer Social-Media-Client oder Angry Birds - wie bei Ihrem Smartphone können Sie alles auf die Samsung Galaxy Camera packen und direkt auf der Kamera nutzen.
Die Verbindung zum Play Store stellen Sie wie auf dem Smartphone her: Sie geben die Daten Ihres Google-Kontos über die Bildschirmtastatur ein, und schon kanns losgehen. Das Tippen funktionierte im Test übrigens sehr gut, allerdings gab es auf der Messe Probleme mit der Netzabdeckung.
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