Test: nVidia GeForce GTX 560 Ti
Pünktlich zum Marktstart ist nVidias neue Grafikkarte namens «GeForce GTX 560 Ti» im PCtipp-Testlabor gelandet. Die Ergebnisse im Überblick.

GeForce GTX 560 Ti
nVidia preist seine neue Grafikkarte «GeForce GTX 560 Ti» in den höchsten Tönen an. Sie arbeite um bis zu 50 Prozent schneller als das Vorgängermodell GTX 460 und übertreffe das Konkurrenzprodukt Radeon HD 6870 um bis zu 69 Prozent.
Mehr Leistung, weniger Stromverbrauch
In unserem Test musste sich die GTX 560 Ti mit Radeons HD 5850 messen. Diese Grafikkarte erreichte in früheren Tests zum Teil bessere Werte als die von nVidia herangezogene HD 6870.
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Unser Test-PC war ausgerüstet mit dem Sechskernprozessor AMD X6, 8 GB Arbeitsspeicher und Windows 7 Home-Premium 64-Bit. |
Trotz der um knapp 100 MHz höheren Taktfreqzenz (822 MHz zu 725 MHz) sinkt der Stromverbrauch mit der «GeForce GTX 560 Ti» im Desktopbetrieb verglichen mit der «Radeon HD 5850» um 7 Watt – von 120 auf 113 Watt. Auch im 3D-Modus benötigt unser Test-PC mit der GeForce-Karte weniger Strom: 260 statt 265 Watt.
In den Benchmarktests erreicht nVidias Grafikkarte die Leistungsdaten der Konkurrenz von Radeon nicht ganz: 49 Bit pro Sekunde stehen deren 41 im CInebench-Test gegenüber. Auch im Test mit 3D Mark 06 kommt die nVidia-Karte mit 16'763 Punkten nicht an die 16'998 Punkte der Radeon heran.
Spieler profitieren trotzdem
Trotz den schlechteren Benchmark-Ergebnisse profitieren Gamer: DirectX-10- und -11-Spiele erhalten mit der GeForce-Karte einen Temposchub. In unseren Messungen mit «Resident Evil 5» und «Unigine Heaven 2.0» erreichte der Test-PC eine um 21,5 resp. 44,5 Prozent höhere Framerate.
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Benchmark |
Radeon HD 5850 |
Geforce GTX 560 Ti |
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Stromverbrauch (Desktop/3D) |
120/265 Watt |
113/260 Watt |
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Cinebench 11.5 |
48,86 Bit/s |
40,77 Bit/s |
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3D Mark 06 |
16'998 Pt. |
16'763 Pt. |
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Resident Evil 5 (DX 10) |
129,8 fps |
157,7 fps |
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Unigine Heaven 2.0 (DX 11) |
31 fps |
44,8 fps |
Fazit:
Weiterer Testlauf nötig
Mit einem offiziellen Preis von umgerechnet 320 Franken (239 Euro) liegt die GeForce GTX 560 Ti preislich ca. 100 Franken über der etwa einjährigen Radeon HD 5850. Spieler profitieren dafür von deutlich besseren Direct-X-10- und Direct-X-11-Leistungen sowie einem minim tieferen Stromverbrauch. Die Benchmark-Tools Cinebench und 3D Mark spuckten zwar leicht schlechtere Ergebnisse aus, aber diese fallen im täglichen PC-Gebrauch kaum ins Gewicht.
Mit Spannung darf der Vergleich mit Intels neuer Prozessor-Grafik-Kombi Sandy Bridge erwartet werden: Erstmals integriert Intel die CPU direkt auf dem Chip. Um weiterhin Gelegenheitsspieler anzusprechen, muss nVidia deshalb gegenüber Intels Onboard-Grafik deutlich bessere Werte erreichen.
PRODUKTINFOS
nVidia GeForce GTX 560 Ti
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