Test: Apple Thunderbolt Display
Apple-Anwender profitieren beim 27 Zoll grossen Thunderbolt Display von der neuen, sehr schnellen Universalschnittstelle Thunderbolt (bis zu 10 Gbit/s). Sie überträgt sowohl Bild als auch Ton.
Mit seiner Fläche von 21 x 19 cm nimmt der edle Aluminium-Standfuss des Bildschirms wenig Platz auf dem Schreibtisch weg. Die Installation ist sehr anwenderfreundlich. Praktisch: Das fest integrierte Thunderbolt-Kabel versorgt ein angeschlossenes MacBook auch gleich mit Strom. Sobald die Verbindung hergestellt ist, schaltet sich der Monitor automatisch ein. Bei geöffnetem MacBook fungiert dieser als Bildschirmerweiterung; wird der Deckel geschlossen, erscheint nur der Monitorinhalt des Laptops.

Versorgt ein MacBook Air gleich mit Strom
Negativ: Ein echter Ausschalter fehlt dem Thunderbolt Display. Zwar wechselt der Monitor automatisch in den Stand-by-Modus, wenn kein Bildsignal vorhanden ist, aber er frisst noch immer ganze 10 Watt. Im Betrieb liegt der Verbrauch bei 90 Watt. Obwohl dieser Wert auch den Verbrauch des MacBooks miteinschliesst, ist er nur gutes Mittelmass. Ein weiteres Manko: Aufgrund des fest verbauten Thunderbolt-Kabels lässt sich der Monitor nur mit aktuellsten Apple-Geräten verwenden. Windows-PCs mit Thunderbolt-Port gibt es noch keine.
Gut gefällt uns die Bildqualität mit schönen Farben und Kontrasten. Auch die Blickwinkelunabhängigkeit ist mit nahezu 180 Grad optimal. Kritisieren müssen wir hingegen die starken Spiegeleffekte.
Fazit: Apples Thunderbolt Display überzeugt durch sein Design sowie starke Lautsprecher. Es ist jedoch nur begrenzt einsetzbar und teuer.
Apples Thunderbolt Display bei Apple
PRODUKTINFOS
Apple Thunderbolt Display
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