Test: HP SpectreXT
HPs Spectre XT ist ein Ultrabook der edlen und teuren Sorte. Es kostet um die 1400 Franken.

HP Spectre XT
In gebürstetes Silber gepinselt, macht das 1,4 Kilogramm schwere Gerät einen edlen, hochwertigen Eindruck. Durch das geringe Gewicht und die Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll lässt es sich problemlos überallhin mitnehmen. Unterstützt von der langen Akkulaufzeit von rund sieben Stunden hält sich das Gerät bei nicht allzu intensivem Gebrauch knapp einen Arbeitstag über Wasser. Besonders zu gefallen weiss die angenehme Tastatur des Spectre XP. Sie verfügt über angenehm grosse Knöpfe mit nahezu optimalem Druckpunkt, der fehlerfreies, schnelles Tippen ermöglicht. Auch das Touchpad fühlt sich wertig an. Alle Eingaben werden schnell umgesetzt – die unsichtbaren Maustasten wackeln nicht, sondern sind schön eingearbeitet.
Der Bildschirm spiegelt bei dunklen Hintergründen leider ziemlich stark. Das stört insbesondere beim Filmgenuss. Dafür stimmen die Kontraste und die starken, echten Farben. Auch schnelle Action-Szenen bilden im Test keinerlei Schlieren, sondern werden flüssig dargestellt. Pixelfehler liessen sich mithilfe von Eizos Test-Tool keine eruieren.
Der PC überzeugt durch Tempo. Dies verdankt er der schnellen Solid-State-Disk mit 128 GB Speicherkapazität. Sie sorgt für schnelle Programmstarts und ein Hochfahren von Windows in nur 16 Sekunden. Das widerspiegelt sich im Windows-Leistungsindex, der die Datentransferrate des Speichers mit dem Bestwert von 7,9 Punkten auszeichnet. Nur knapp genügend ist dagegen der Grafikchip Intel Graphics HD 4000 mit 5,9 Punkten. Da sich dieser des ohnehin schon knapp bemessenen Arbeitsspeichers von 4 GB bedient, fällt die Leistung des Spectre XT bei rechenintensiven Anwendungen eher schwach aus. Zudem erzeugt das Gerät im Test bei hoher Last nicht nur eine unangenehme Hitze, sondern wird ausserdem relativ laut.
Fazit: Das edle Ultrabook HP Spectre XT macht dank des silbernen Chassis auf jedem Schreibtisch einen guten Eindruck. Es gefällt dank leichtem Gewicht und hohem Tempo beim Start. Die äusseren Werte sind aber deutlich beeindruckender als die inneren – denn mit hoher Rechenlast kommt das Gerät leider nicht zurecht.
Reto Vogt PRODUKTINFOS
HP SpectreXT
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